Was ist passiert? Am Sonntagabend kam es zu einem Brand im Dachstock des Hotels Continental Park in Luzern. Die Feuerwehr der Stadt Luzern rückte rasch zum Hotel aus, das sich in unmittelbarer Nähe des Luzerner Bahnhofs befindet. Sie war die ganze Nacht mit Löschen und Brandwache beschäftigt, der Einsatz endete erst am Montagmorgen. Ein Feuerwehrmann verletzte sich leicht am Arm, die Hotelgäste und Anwohnenden blieben unversehrt. Das Gebiet rund um den Brandort war während mehrerer Stunden abgesperrt.
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Bild 1 von 5. Das Feuer wütete im Dachgeschoss, wo mehrere Gästezimmer betroffen waren. Bildquelle: Feuerwehr Stadt Luzern.
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Bild 2 von 5. 60 Personen wurden aus dem Hotel und teilweise aus Nebenhäusern evakuiert. Sechs Personen und zwei Feuerwehrleute seien vorsorglich auf mögliche Rauchbeeinträchtigungen untersucht worden. Bildquelle: Feuerwehr Stadt Luzern.
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Bild 3 von 5. Ein Feuerwehrmann wurde leicht am Arm verletzt und in einem Spital behandelt. Bildquelle: Feuerwehr Stadt Luzern.
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Bild 4 von 5. Eine Feuerwehrdrohne mit Wärmebildkamera half bei der Suche nach Glutnestern. Bildquelle: Feuerwehr Stadt Luzern.
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Bild 5 von 5. An dem Grosseinsatz an der Murbacherstrasse in der Nähe des Luzerner Bahnhofs waren fast 150 Personen mehrerer Feuerwehren beteiligt. Bildquelle: Feuerwehr Stadt Luzern.
Wann begann der Einsatz? Der Alarm ging um 19:39 Uhr bei der Feuerwehr der Stadt Luzern ein. Der Brand sei nicht zu übersehen gewesen, sagt Marcel Spengler, der Feuerwehroffizier, der am Sonntagabend im Einsatz war. «Das ganze Quartier war stark verraucht.» Man habe das von weither gesehen. Auch am Montag roch es in der Nähe des Hotels weiterhin stark nach Rauch.
Wie lief der Einsatz ab? Die Feuerwehr der Stadt Luzern rückte mit einem Grossaufgebot von rund 120 Frauen und Männern aus. Unterstützung erhielt sie dabei von 15 Kolleginnen und Kollegen aus Kriens, sowie 8 Feuerwehrleuten aus Emmen, die ihren Hubretter mitbrachten. Als Erstes sei es darum gegangen, das Feuer im Dachstock zu bekämpfen. «Wir mussten nach oben; und zwar von ausserhalb des Hotels wie auch von innerhalb», sagt Spengler. Da die Häuser am Brandort dicht aneinander gebaut sind, hätte das Feuer leicht überspringen können. Der Feuerwehr gelang es, dies zu verhindern. «Das Feuer war bald unter Kontrolle», so Spengler.
Was passierte in der Nacht? Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, behielt sie ein Team zur Brandwache da. Das sollte sich auszahlen, wie Feuerwehroffizier Markus Portmann bestätigte. Portmann stand am Montagmorgen für Auskünfte zur Verfügung. «Spät in der Nacht, als wir uns mit dem Einsatzteam bereits auf dem Rückzug befanden, flammte nochmals was auf.» Am Morgen sei es dann zu einem weiteren Problem gekommen, das bekämpft werden musste. Die Feuerwehr entdeckte die neuen Glutnester dank einer Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist. Die Brandwache blieb bis Montagmittag vor Ort.
Wie geht es den Hotelgästen? Rund 60 Leute mussten aus dem Hotel Continental Park evakuiert werden. Als Erstes seien sie im naheliegenden Vögeligärtli bei der Zentralbibliothek betreut worden, heisst es von der Feuerwehr. Anschliessend wurden sie auf andere Hotels in der Nähe verteilt, wie der Hotelier Alessandro Pedrazzetti gegenüber SRF sagt. «Wir spürten da eine grosse Solidarität von anderen Luzerner Hoteliers.»
Wie geht es weiter? Ein Teil des Hotels Continental Park – der modernere Teil – ist nicht betroffen vom Brand. Der Hotelbetrieb könne da weitergeführt werden, sagt der Hotelier. Auch das italienische Restaurant, das sich im Erdgeschoss des Hotels befindet, habe weiterhin geöffnet. Wie es zum Feuer gekommen ist, bleibt unklar. Die Brandermittler der Luzerner Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen.