Wie lange dauert die Hitzewelle bereits – und wen trifft es am härtesten? Diese täglich aktualisierte Übersicht zeigt für 149 Messstationen von Meteo Schweiz, wie sich Hitzetage (Maximaltemperatur über 30 Grad Celsius) und Tropennächte (Minimaltemperatur nicht unter 20 Grad Celsius) aneinanderreihen. Je länger die Reihe, desto höher die Hitzebelastung in der Gegend.
Die längste gemessene Hitzewelle war 2006 in Sitten mit 18 Hitzetagen am Stück. Für Bern, Zürich und Luzern wurden bisher jeweils 11 Hitzetage am Stück gemessen, alle im Hitzesommer 2003. Gemäss Prognosen von SRF Meteo könnten viele dieser Rekorde diesen Juni noch gebrochen werden.
Höhere Belastung durch höhere Luftfeuchtigkeit
Nicht nur, wie heiss es ist, auch die Luftfeuchtigkeit vor Ort beeinflusst, wie belastend Hitze wahrgenommen wird. Feuchte Luft bremst die Verdunstung von Schweiss. Das ist die wichtigste Kühlung des Körpers. Bei erhöhter Luftfeuchtigkeit fühlt sich die Luft drückender an und der Körper überhitzt schneller. Die Schwülekarte von SRF Meteo zeigt, wo die hohen Temperaturen auf hohe Luftfeuchtigkeit treffen.
Wo ist es gerade rekordverdächtig heiss?
Der Hitzerekord-Tracker von SRF zeigt für 28 Messstationen die bisher höchste Temperatur von heute – und ob sie den Allzeitrekord für den Juni bereits geknackt hat. Die Daten werden jede Stunde aktualisiert.
Die absoluten Temperaturen unterscheiden sich je nach Höhe und Lage eines Messortes. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Allzeitrekorde für den Juni je nach Örtlichkeit. Wo könnte demnächst ein Rekord geknackt werden – und wo war das in diesen Tagen bereits der Fall? Das zeigt der Vergleich der aktuellen Höchsttemperatur vor Ort mit dem jeweiligen Allzeitrekord für den Juni.