- Starke Schneefälle haben in der Nacht auf Sonntag in den Bündner Ortschaften Saas und Küblis zu Stromunterbrüchen geführt.
- Gleichzeitig herrscht am Alpensüdhang und am nördlich angrenzenden Alpenkamm grosse Lawinengefahr.
Wintermezzo: Der Neuschnee in Bildern
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Bild 1 von 8. Rüti/GL . Eine herrliche Winterlandschaft. Bildquelle: Denise Staiger-Bertschi.
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Bild 2 von 8. Schwyz . Der Winter meldet sich zurück. Bildquelle: Irene Eichhorn.
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Bild 3 von 8. Unterägeri/ZG. Wo möglich macht's sich der Schnee gemütlich. Bildquelle: Yvonne Imlig.
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Bild 4 von 8. Speicher/AR . Auch das Appenzellerland besuchte Frau Holle. Bildquelle: Hans-Jörg Nüesch .
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Bild 5 von 8. Brione sopra Minusio/TI. Auch in den tiefen Lagen schneite es im Tessin. Bildquelle: Linard Prevost.
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Bild 6 von 8. Grindelwald/BE. Der Schnee wird geräumt. Bildquelle: SRF Meteo.
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Bild 7 von 8. Kleinbiel/NW. Handmessung. Bildquelle: Ruedi Barmettler.
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Bild 8 von 8. Gambarogno/TI . Ein Herz für den Schnee. Bildquelle: Ursula Kägi.
In Saas waren rund 700 Haushalte etwa eine Stunde lang von einem Stromausfall betroffen. In Küblis dauerte der Unterbruch für 20 Anschlüsse rund 90 Minuten. Der Stromausfall ereignete sich am Samstagabend um 23 Uhr, wie das Energieunternehmen Repower mitteilte, das grösste Energieversorgungsunternehmen im Kanton Graubünden.
Erhöhte Lawinengefahr und Strassensperrungen
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) hat für den Alpensüdhang und den nördlich angrenzenden Alpenkamm die Lawinengefahr auf Stufe 4 «gross» erhöht. Dies bedeutet, dass Lawinen leicht ausgelöst werden können und auch Verkehrswege gefährdet sind. In den restlichen Alpen gilt Stufe 3 «erheblich».
Aufgrund der Lawinengefahr wurden mehrere Strassen gesperrt. Die Nationalstrasse A9 war auf Höhe des Simplon-Passes für sämtliche Fahrzeuge nicht passierbar. Auch die Strassen ins Walliser Saastal waren gesperrt. In Graubünden waren ebenfalls zahlreiche Strassenabschnitte wegen der Lawinengefahr nicht befahrbar.