- Am Montagabend wird auf dem Sechseläutenplatz der Böögg verbrannt – sein Knall soll den Sommer vorhersagen.
- Rund 3500 Zunftmitglieder ziehen am Nachmittag durch die Zürcher Altstadt. Wir übertragen live auf SRF 1 und im Stream.
- Zu Gast ist der Kanton Graubünden, der sich unter dem Motto «Echt patgific» auf dem Lindenhof präsentiert.
Um 18 Uhr geht es dann los mit dem Feuer: Auf dem Sechseläutenplatz wird anlässlich des Frühlingsfestes der Scheiterhaufen entzündet, ganz zuoberst sitzt der Böögg.
Je schneller sein Kopf explodiert, desto schöner soll der Sommer werden. So sagt es der Brauch.
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Bild 1 von 7. Die «Zoifter» rollen auf Hochrädern durch die Bahnhofstrasse. Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 2 von 7. Der Stadtrat Michael Baumer läuft als Ehrengast am Umzug mit. Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 3 von 7. Auch Marc Berthod, Ex-Skirennfahrer, Co-Kommentator SRF, und Leiter Sport am Sport-Gymnasium Davos ist dabei. Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 4 von 7. Der Gastkanton Graubünden nimmt am diesjährigen Sechseläuten teil. Bildquelle: KEYSTONE/Claudio Thoma.
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Bild 5 von 7. Die Zunft zur Waag trudelt bereits auf dem Sechseläutenplatz ein. Bildquelle: SRF/Can Külahcigil.
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Bild 6 von 7. SRF-Moderator Nik Hartman ist Ehrengast bei der Zunft zu Wiedikon. Bildquelle: SRF/Can Külahcigil.
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Bild 7 von 7. 30 Musikkorps nehmen am Umzug teil. Bildquelle: SRF/Can Külahcigil.
Der fast dreieinhalb Meter grosse Böögg wurde heute um 7 Uhr morgens aus seinem Versteck hervorgeholt und auf dem Sechseläutenplatz aufgebaut. Einige Schaulustige verfolgten das Geschehen in der Früh, andere schauten dem Sechseläuten-Umzug zu. Sie bejubeln die rund 3500 Zunftmitglieder aus 26 Zünften.
Mit dabei sind die Ehrengäste aus dem Gastkanton Graubünden; darunter der Regierungspräsident Martin Bühler, Ständeratspräsident Stefan Engler, Nationalrat Martin Candinas, Churs Stadtpräsident Hans Martin Meuli und RhB-Direktor Renato Fasciati. Auch Sportgrössen wie Dario Cologna laufen mit.
Der Zug startete um 15 Uhr und führt durch die Innenstadt, die Bahnhofstrasse und über den Limmatquai zum Sechseläutenplatz.
Der Kinderumzug fand bereits am Samstagnachmittag statt. Etwa 3000 Kinder liefen mit, 211 aus Graubünden. Sie waren als Heidi, Geissenpeter oder Schellenursli verkleidet. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer gabs Nussstängeli und Nusstörtli.
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Bild 1 von 4. Etwa 3000 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren nahmen am Kinderumzug teil. Bildquelle: Keystone / Urs Flüeler.
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Bild 2 von 4. Die Route des Kinderumzugs führte vom Bellevue via Quaibrücke, Limmatquai, Rudolf-Brun-Brücke und Bahnhofstrasse zum Münsterhof. Bildquelle: Keystone / Urs Flüeler.
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Bild 3 von 4. Wer beim Umzug mitlaufen will, muss eine Tracht oder ein historisches Kostüm tragen. Bildquelle: Keystone / Urs Flüeler.
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Bild 4 von 4. Die Kinder werden von 800 Musikantinnen und Musikanten von Jugendmusikgruppen aus der Region Zürich begleitet. Bildquelle: Keystone / Urs Flüeler.
Der Gastkanton Graubünden soll Gelassenheit in die Stadt bringen
Seit Freitag präsentiert sich der Gastkanton Graubünden auf dem Lindenhof in Zürich. Bereits zum zweiten Mal seit 2004. Diesmal unter dem Motto «Echt patgific» – echt gemütlich. Genau dieses Gefühl will er mitbringen: Gelassenheit statt Eile, Bergluft im städtischen Rhythmus, ein anderes Tempo mitten in der Limmatstadt.
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Bild 1 von 4. Zwei Bündner Steinböcke zieren die Fliege des diesjährigen Bööggs. Bildquelle: Keystone / Claudio Thoma.
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Bild 2 von 4. Der 100 Kilogramm schwere Böögg fuhr mit der Rhätischen Bahn durch Graubünden. Bildquelle: Keystone / Gian Ehrenzeller.
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Bild 3 von 4. Im Jahr 2025 explodierte der Böögg nach 26 Minuten und 30 Sekunden und prognostizierte so einen mittelmässigen Sommer. Bildquelle: Keystone / Til Bürgy.
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Bild 4 von 4. Nachdem der Böögg explodiert ist, werden auf dessen Glut Würste gegrillt. Bildquelle: Keystone / Til Bürgy.
Das kleine Festzentrum auf dem Lindenhof dauert noch bis heute an. Hier probiert man Bündner Spezialitäten, entdeckt traditionelles Handwerk und bewegt sich durch die Vielfalt der Täler. Am Samstagabend mischte sich Volksfeststimmung dazu, mit der Schlagerparty «Schnulz im Sulz», die Après-Ski mitten in die Stadt holte.
Rund eine halbe Million Franken investiert der Bergkanton in den Auftritt, wie OK-Chef Marcus Hassler sagte.