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Wegen Steuerhinterziehung Früherer Raiffeisen-Chef Vincenz muss eine Million Busse zahlen

  • Der ehemalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz muss laut der «SonntagsZeitung» eine Busse von knapp einer Million Franken zahlen – wegen Steuerhinterziehung.
  • Das soll das Bundesgericht in einem Urteil entschieden haben, das den Tamedia-Zeitungen vorliegt.
  • Das Verfahren war bisher unbekannt, weil Steuerprozesse in der Schweiz nicht öffentlich sind.
  • Parallel läuft weiterhin ein Strafverfahren gegen ihn.

Vincenz soll in seiner Steuererklärung 3.4 Millionen Franken nicht deklariert haben. Zur Busse hinzu kämen noch Nachsteuern, heisst es in der «SonntagsZeitung».

Älterer Mann mit Brille und Tasche.
Legende: Im Zusammenhang mit einem laufenden Strafverfahren muss sich der frühere Raiffeisenbank-Chef und Bankmanager Pierin Vincenz im August vor Obergericht verantworten. Reuters/Arnd Wiegmann

Aufgeflogen sei der frühere Raiffeisen-Chef, weil Appenzeller Steuerfahnder die Zürcher Anklageschrift zum Strafverfahren lasen und dort auf verdächtige Zahlungen stiessen. Das Obergericht verurteilte Vincenz bereits im Februar 2025, wie die «SonntagsZeitung» schreibt. Der 70-Jährige habe dagegen Beschwerde beim Bundesgericht eingelegt – dieses habe das Urteil nun aber bestätigt, womit die Busse von fast einer Million Franken rechtskräftig sei.

Vincenz wird derweil der Prozess gemacht, weil er sich als Raiffeisen-Chef bei Firmenverkäufen bereichert haben soll. Das nächste Berufungsverfahren ist für August geplant.

SRF 4 News, 23.05.2026, 00:00 Uhr ; 

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