- Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) stieg im ersten Quartal 2026 um 1.5 Prozent.
- Das zeigt die Quartalsauswertung des Bundesamts für Statistik (BFS).
- Vor allem in städtischen Gemeinden und deren Agglomeration legten die Immobilienpreise deutlich zu.
Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im ersten Quartal 2026 erneut gestiegen. Der entsprechende Index des Bundesamts für Statistik (BFS) legte von Januar bis März gegenüber dem Vorquartal um 1.5 Prozent auf 126.8 Punkte zu.
Im Jahresvergleich lagen die Preise damit gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) insgesamt 4.7 Prozent höher.
Gegenüber dem Vorquartal verteuerten sich laut Mitteilung des BFS im ersten Quartal sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen, wobei Letztere mit einem Plus von 1.8 Prozent stärker anzogen als Einfamilienhäuser mit 1.1 Prozent.
Städte und Agglomerationen besonders betroffen
Besonders stark stiegen die Preise in städtischen Gemeinden grosser Agglomerationen, wie Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf, wo ein Plus von 3.1 Prozent verzeichnet wurde.
Stabil blieben die Preise hingegen in kleineren Städten sowie ausserhalb von Agglomerationen. Auch in anderen Gemeindetypen legten die Preise mehrheitlich zu, wenn auch weniger stark.
Die Entwicklung zeigt, dass sich der Aufwärtstrend am Immobilienmarkt trotz bereits hoher Preise fortsetzt. Einfamilienhäuser verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 4.6 Prozent, während sich Eigentumswohnungen um 4.8 Prozent verteuerten.