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Internetkriminalität Vorsicht vor fiesen Swiss-Nova-Mahnungen

Die Portale Swiss-Nova-Chat und Swiss-Nova-Care decken angebliche Abonnentinnen und Abonnenten mit Rechnungen und Mahnungen ein.

Darum geht es: Zahlreiche Menschen in der Schweiz erhalten derzeit E-Mails mit Rechnungen und Mahnungen von swissnovachat.com oder swissnovacare.com. Sie sollen auf diesen Internetportalen ein Abonnement für eine KI oder eine Gesundheitsberatung abgeschlossen haben. Die Angeschriebenen wissen allerdings nichts davon. Kein Wunder!

Ignorieren Sie solche Nachrichten, klicken Sie auf keine Links und leisten Sie keine Zahlungen.
Autor: Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs)

Das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) warnt vor der Masche: Aufgrund mehrerer Meldungen aus der Bevölkerung warnt das Bacs vor swissnovacare.com und swissnovachat.com. Deren Geschäftsmodell sei es, «Rechnungen zu verschicken, obwohl kein entsprechendes Abonnement abgeschlossen worden ist. (…) Ignorieren Sie solche Nachrichten, klicken Sie auf keine Links und leisten Sie keine Zahlungen.» Die auf Internetkriminalität spezialisierte Cybercrimepolice.ch hat die Portale auf ihre Warnliste gesetzt.

Das weiss man über die Websites: Beide Portale sehen professionell aus. Beschwerdemails von Betroffenen werden beantwortet. In den Antwortmails liefern die Portale angebliche Beweise, wann das Abonnement abgeschlossen worden sei. Ausser im Namen haben die Websites nichts mit der Schweiz zu tun. Hinter den beiden steht gemäss Impressum und anderer Unterlagen eine «Margot Brands Ltd» aus Hongkong. Als offizielle Vertretung in der Schweiz wird der Wirtschafts­prüfungskonzern Price Waterhouse Coopers (PWC) genannt. Das ist gelogen.

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PWC distanziert sich: Auf Anfrage des SRF-Konsumentenmagazins «Espresso» hält Price Waterhouse Coopers Schweiz fest, «in keiner Weise» für die Firma und die beiden Websites tätig zu sein. «Die Nennung von PWC als rechtliche Vertretung in der Schweiz ist unzutreffend und erfolgte ohne unser Wissen und ohne unsere Zustimmung.» PWC betrachte die Websites «als betrügerisch» und habe rechtliche Massnahmen ergriffen. Deren Ziel: Die Nennung soll gestoppt und die Seiten sollen gelöscht werden.

Radio SRF 1, Espresso, 10.7.2026, 8:10 Uhr;weds

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