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Neuer Ansatz im Engadin «Flirt» zwischen Einheimischen und Ferienwohnungsbesitzern

Zwischen Einheimischen und Zweitwohnungsbesitzerinnen im Engadin kommt es immer wieder zu Konflikten – die Lösung: vielleicht ein Speeddating?

Die Stiftung Anna Florin setzt sich im Unterengadin für lebendige Dörfer ein. Sie möchte den Dialog zwischen Einheimischen und Ferienwohnungsbesitzern fördern. Deshalb hat sie zu einem Speeddating eingeladen.

Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten sollen so ins Gespräch kommen und miteinander diskutieren – statt übereinander.

Die Idee der Stiftung ist, im Laufe dieses Jahres mehrere dieser Speeddatings zu organisieren. Zum ersten solchen Anlass in Ftan kamen rund 15 Personen – allerdings grösstenteils Einheimische.

In Ftan wäre ein solcher Diskurs besonders wichtig. Einsprachen von Zweitwohnungsbesitzern verhindern hier den Bau bezahlbarer Wohnungen für Einheimische.

Eine Teilnehmerin meinte, sie hätte sich gewünscht, dass mehr auswärtige Personen dabei gewesen wären. Die Organisatoren ziehen aber dennoch eine positive Bilanz.

Am 11. März ist ein zweites Treffen für ein Speeddating geplant. Diesmal in Scuol, mit der Hoffnung, dass mehr Auswärtige und Ferienwohnungsbesitzer teilnehmen.

Regionaljournal Ostschweiz, 26.2.2026, 17:30 Uhr;liea

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