Kaum zusätzliche Arbeitslose in der Region

Im Kanton Solothurn verharrte die Arbeitslosenquote bei 3,2 Prozent. Das sei unüblich für die Wintersaison, schreibt der Kanton. Im Aargau war die Quote bei 3,5 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im Dezember. Im Aargau haben mehr Firmen Kurzarbeit angemeldet, im Kanton Solothurn weniger.

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Bildlegende: Die Kantone Aargau und Solothurn haben im Januar weniger Arbeitslose verzeichnet als andere Kantone. Keystone

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Stabile Aussichten

Die Leiter des Aargauer und Solothurner Amts für Wirtschaft rechnen mit einem beständigen Arbeitsmarkt 2016. «Wir gehen auf Grund der Januar-Zahlen davon aus, dass die Lage stabil sein wird», sagte Jonas Motschi gegenüber Radio SRF. Sein Aargauer Kollege Thomas Buchmann bestätigte: «Die Stimmung bei den Unternehmen ist nicht überall so schlecht.»

In absoluten Zahlen waren im Aargau 12'311 Personen arbeitslos im Januar, 360 mehr als im Jahr vorher. Es gab im Januar 193 offene Stellen mehr. Der moderate Anstieg habe mit der Wintersaison, die weniger Jobs biete, zu tun, erklärt der Kanton. 41 Betriebe haben Kurzarbeit beantragt, 12 mehr als im Dezember.

Unübliche Situation im Kanton Solothurn

Anders ist die Situation im Kanton Solothurn. Hier haben im Januar 15 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Neun Betriebe weniger als im Vormonat. Noch auffälliger sind die Arbeitslosenzahlen an und für sich. Die Quote blieb bei 3,2 Prozent. Total waren 6954 Personen arbeitslos (Minus 17 Personen). Das sei für den Monat Januar unüblich, teilt der Kanton Solothurn mit.

Beide Kantone liegen mit ihrer Arbeitslosenquote unter dem Schweizer Schnitt von 3,8 Prozent. Das ist so hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr.