Alkohol ist Basels Suchtproblem Nummer 1

Der neuste Bericht zum Suchtverhalten der Baslerinnen und Basler zeigt, dass Alkohol nach wie vor das Suchtmittel Nummer 1 ist.

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Bildlegende: Alkoholsucht ist in Basel nach wie vor ein Problem. Keystone

Die meisten Baslerinnen und Basler, die im letzten Jahr eine Suchtberatungsstelle des Kantons aufgesucht haben, haben ein Alkoholproblem. Das steht im neusten Monitoring-Bericht des Basler Gesundheitsdepartements.

Verändert habe sich vor allem die Klientel. Den stärksten Zuwachs verzeichnet die Altersgruppe der über 50-Jährigen. Jedoch gibt es auch einen Zuwachs in der Gruppe der 25-Jährigen. Die Zunahme bei den ganz jungen Menschen beträgt 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Ganz generell seien die Beratungsstellen des Kantons gut ausgelastet gewesen, schreibt das Basler Gesundheitsdepartement. In den ambulanten Beratungsstellen wurden insgesamt 2'444 Beratungsfälle betreut und 10'152 Beratungsgespräche geführt. Das ist ein Plus von etwa fünf Prozent im Vergleich zum Jahr davor.

Es handelt sich um den sechsten Monitoring-Bericht des Kantons. Der Überblick in diesem Bericht dient langfristig der bedarfsgerechten Steuerung des Suchthilfesystems sowie der Weiterentwicklung bestehender Angebote.