Touristisches Grossprojekt in Savognin ausgebremst

Aus dem geplanten Erlebnisbad samt Hotel in Savognin wird vorläufig nichts. Der österreichische Investor, der rund 100 Millionen Franken investieren wollte, sei abgesprungen, dies schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Visualisierung des ursprünglich geplanten Erlebnisbades in Savognin. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Visualisierung des ursprünglich geplanten Erlebnisbades in Savognin. zvg

Gross waren die Pläne in Savognin: Ein Hotel mit rund 250 Betten, eine Ferienhaussiedlung mit 400 Betten und ein öffentliches Erlebnisbad sollten gebaut werden. Ein Investor aus Österreich stand bereit, die Gemeinde hat das Projekt abgesegnet und vier Millionen Franken in Aussicht gestellt. Daraus wird nun nichts.

Der österreichische Investor habe sich entschieden, sich anderweitig zu orientieren, schreibt die Gemeinde Surses in einer Mitteilung. Weiter schreibt die Gemeinde, dass der Investor nicht alle Türen zuschlage. Er beurteile das Potenzial der Ferienregion und des Projekts weiterhin positiv. Geplant waren ursprünglich Investitionen von rund 100 Millionen Franken.

Die Detailabklärungen rund um das Bad hätten sich aus aufwändiger erwiesen als geplant, sagt heute Patric Vincenz, der Projektkoordinator der Gemeinde. Der Investor habe mit der Zeit die Geduld verloren. Der Geldgeber war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die Gemeinde will nun das Projekt weiterverfolgen und allenfalls anpassen. Auch die Suche nach einem neuen Investor und einem Betreiber soll weitergehen.