Solarpreis geht an Gemeinde Altbüron

Der nationale Solarpreis 2013 geht unter anderem an die Gemeinde Altbüron. Der Ort im Luzerner Hinterland wird als eigentliche Solargemeinde bezeichnet und deckt einen Drittel des gesamten Stromverbrauchs mittels Solarenergie.

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Altbüron ist Europameister

2:52 min, aus Schweiz aktuell vom 14.10.2013

Dass eine Gemeinde 32 Prozent des Stromverbrauchs mit Solarstrom deckt, das ist ein Rekord, der in der Schweiz seinesgleichen sucht, heisst es in der Mitteilung des Schweizer Solarpreises. Seit dem Mai 13 sind alle gemeindeeigenen Gebäude in Altbüron mit einer Solaranlage ausgestattet.

Einer, der massgeblich daran beteiligt ist, dass Altbüron so viele Solarzellen hatm ist der Bauunternehmer Markus Affentranger. «Wir wollten unser Bauunternehmen mit Solarenergie betreiben. Das lief dann so gut, dass wir immer mehr Leute davon überzeugen konnten, auf Solaranlagen umzusteigen. Mittlerweile bin ich von dieser Art Strom zu produzieren mehr als überzeugt», so Affentranger gegenüber dem Regionaljournal.

Markus Affentranger gewann mit seinem Bauunternehmen vor einem Jahr den Schweizer Solarpreis in der Sparte «PlusEnergieBauten». Affentranger gibt zu, dass es in Altbüron einfacher sei, viele Solarzellen zu montieren, als in städtischen Gebieten. Es gebe viele Scheunen und Gewerbegebäude mit grossen Dächern, das habe der Gemeinde sicherlich auch zum Solarpreis verholfen.

Weitere Preisträger sind ein Sägewerk in Luthern und ein Holzbauunternehmen in Triengen. Die Auszeichnungen werden am Montag in der Palexpo Genf verliehen. Die insgesamt 12 Solarpreise gehen an Persönlichkeiten, Institutionen, Neubauten, Sanierungen und Solaranlagen.