Zürcher EPI-Klinik erhält eine zusätzliche Reha-Klinik

Hinter der neuen Klinik Lengg stehen die Schweizer Epilepsie Stiftung und die Stiftung Zürcher Höhenkliniken. Die heutige EPI-Klinik wird so zu einem Kompetenzzentrum für Epilepsie, Neuro-Rehabilitation und muskuloskelettale Rehabilitation ausgebaut. Seit Anfang März wird gebaut.

Visualisierung des neuen Gebäudes der Klinik Lengg mit drei Stöcken und Flachdach. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: 70 neue Stellen werden mit der neuen Klinik geschaffen. ZVG/Visualisierung

Die Rehabilitation wird immer wichtiger, das Angebot muss ausgebaut werden. Im Kanton Zürich gibt es zu wenig Plätze. Mit der Zusammenarbeit der EPI-Klinik und der Höhenklinik Wald können nun im Seefeld zusätzliche Betten geschaffen werden. Neben der 40 bereits bestehenden Betten soll es nochmals 40 neue Betten geben für Neuro-Rehabilitation. Das Hauptgebäude der EPI-Klinik erhält zwei weitere Stockwerke.

Erste Reha-Klinik auf Stadtgebiet

Ab 2014 sollen in der neuen Klinik Lengg Patientinnen und Patienten behandelt werden, die einen Hirntumor hatten, einen Schlaganfall oder die an Parkinson leiden. Für die Höhenklinik Wald und für die EPI-Klinik ist die Zusammenarbeit ein Glücksfall. Mit der Klinik Lengg gibt es die ersten Reha-Plätze auf Stadtgebiet. Dies entspricht immer mehr einem Bedürfnis. Angehörige wollen näher bei den Patienten und Patientinnen sein.

Bessere Standort für die Forschung

Die Zentrumsnähe hat noch einen weiteren Vorteil, die Nähe zum Universitätsspital. Die Forschung gerade in der Neurologie wird immer wichtiger und dazu braucht es ein Netzwerk von Klinik, Universität, ETH und Universitätsspital. Betrieben wird die Klinik von der Schweizer Epilepsie-Stiftung und der Stiftung Schweizer Höhenkliniken. Letztere betreibt bereits die Reha-Kliniken in Wald und Davos, in welche die Stadtzürcher bis anhin zur Rehabilitation geschickt wurden. Für die neue Klinik werden 70 neue Stellen geschaffen.