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Abstimmung Kanton Aargau Sozialhilfedebatte im Aargau: Hängematte oder Auffangnetz?

Im Kanton ist die Sozialhilfe erneut auf dem Prüfstand. Die Initiative fordert Kürzungen ab zwei Jahren Sozialhilfe.

Die Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen» der Jungen SVP fordert eine Kürzung der Sozialhilfe um mindestens fünf Prozent für Personen, die länger als zwei Jahre auf Unterstützung angewiesen sind. Es gibt Ausnahmen für bestimmte Gruppen wie Kinder, Eltern mit Kleinkindern und Personen ab 55 Jahren unter bestimmten Voraussetzungen.

Regierung lehnt Initiative ab

Die Initianten argumentieren, dass die Kürzung Langzeitbezieher motivieren soll, wieder ins Erwerbsleben zurückzukehren und die Steuerzahler zu entlasten. Sie sehen Sozialhilfe als Nothilfe, nicht als dauerhaftes Auffangbecken. Die Gegnerinnen und Gegner halten die Initiative für unnötig. Kürzungen seien bereits heute möglich. Sie betonen, dass Sozialhilfe ein «Auffangnetz für Notlagen» sei.

Für die Initiative setzen sich SVP und FDP ein, unterstützt vom Aargauischen Gewerbeverband und der Aargauischen Industrie- und Handelskammer. SP, Grüne, GLP, EVP und die Mitte sind dagegen. Auch die Regierung lehnt die Initiative ab.

Abstimmungsdossier

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Regionaljournal Aargau Solothurn, 8.3.2026, 12:10 Uhr ; 

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