- Die schwere Mangellage bei Antibiotika und Impfstoffen in der Schweiz ist beendet.
- Die Behörden haben die Notfallregeln zur Bekämpfung der Mangellage aufgehoben.
- Trotz der Entspannung bleiben Probleme in den Produktionsketten bestehen – künftige Engpässe sind nicht ausgeschlossen.
Nach einer Phase der Unsicherheit ist die Versorgung mit Antibiotika und Impfstoffen in der Humanmedizin wieder stabilisiert. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) teilt mit, dass die schwere Mangellage behoben ist. Diese hat in den letzten Jahren zu Notfallmassnahmen geführt. Die zwischenzeitlich zur Überbrückung der Versorgung benötigten Pflichtlager konnten laut BWL wieder fast vollständig aufgebaut werden. Die Regeln zur Bekämpfung dieser Mangellage werden per 1. März aufgehoben.
Trotz der Entspannung seien zukünftige Engpässe nicht ausgeschlossen. Die grundlegenden Probleme in der globalen Arzneimittelversorgung bestehen weiterhin. Als Hauptursachen nennt das BWL die zunehmende Globalisierung der Produktionsketten, etwa die Abwanderung der Produktion in Niedriglohnländer.