- Das Universitäts-Kinderspital Zürich verzeichnete 2025 einen traurigen Rekord. Die Zahl der bestätigten Kindesmisshandlungen stieg auf 570 Fälle.
- Körperliche Misshandlung war mit 231 Fällen die häufigste Form.
- Die Schwere der Fälle zeigt sich auch an den 154 stationären Hospitalisierungen. Fast jeden zweiten Tag wird ein Kind wegen schweren Misshandlungen im Spital aufgenommen.
Das Universitäts-Kinderspital Zürich hat 2025 einen deutlichen Anstieg bei bestätigten Kindesmisshandlungen verzeichnet. Insgesamt stuften die Fachleute 570 Fälle als bestätigt ein – 40 mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Anstieg von 7.5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Gesamtzahl der betreuten Verdachtsfälle erreichte mit 732 einen neuen Höchststand.
Körperliche Gewalt am häufigsten
Mit 231 Fällen bildete die körperliche Misshandlung die häufigste Kategorie. Das Spektrum reicht von oberflächlichen Verletzungen bis zu schweren Misshandlungen mit Todesfolge.
Die hohe Zahl an stationären Aufnahmen unterstreicht die Schwere der Lage: Dies bedeutet, dass fast jeden zweiten Tag in Zürich ein Kind wegen Misshandlungen im Spital aufgenommen werden muss.