Mit dem E-Bike traf der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Entourage beim Grenzstein zwischen Riehen und Lörrach ein. Der Basler Regierungspräsident Conradin Cramer – ebenfalls mit dem E-Bike unterwegs – begrüsst ihn.
Er wolle herausfinden, wie das Leben im Dreiland aussieht, sagt Steinmeier im Gemeindehaus in Riehen, wo ihn die kurze Velofahrt hinführte. Politische Themen standen nicht im Vordergrund seines Besuchs. Ihm ging es mehr um den Austausch mit der Bevölkerung vor Ort.
Angesprochen auf die Diskussionen rund um die Verträge mit der EU, die Bilateralen III, sagte Steinmeier, dass er lange Botschafter in der Schweiz gewesen sei. Er hielte es für richtig, dass die Entscheidung «ausschliesslich in der Schweiz» falle.
Eine Gruppe Rennvelofahrer reiste extra aus Deutschland an, um den Bundespräsidenten zu treffen. «Wir dachten uns, da ist der Bundespräsident, da fahren wir hin!», sagte einer von ihnen. Auch mit Rangern des Landschaftsparks Wiese tauschte Steinmeier sich aus – ein binationales Team aus Deutschen und Schweizern.
Frank-Walter Steinmeier tauscht sich mit der Bevölkerung aus
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Bild 1 von 3. «Mensch, da ist der Bundespräsident, da fahren wir hin!»: Die Radlerfreunde sind extra wegen Steinmeier nach Riehen gekommen. Bildquelle: Keystone/Andreas Becker.
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Bild 2 von 3. Die Ranger des Landschaftsparks Wiese zeigen Steinmeier ihre Arbeit. Der Park liegt auf deutschem und Schweizer Boden und auch das Team ist binational zusammengesetzt. Bildquelle: Keystone/Andreas Becker.
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Bild 3 von 3. Auch für ein Café mit der Bevölkerung blieb Zeit. Bildquelle: Keystone/Andreas Becker.
Besuch im Rahmen der «Ortszeit»
Steinmeier verlegt regelmässig seinen Amtssitz für einige Tage von Berlin in eine andere Stadt Deutschlands. Diese Woche besucht er Lörrach – die südlichste Kreisstadt Deutschlands.
Zum Abschluss des Besuchs besuchte Steinmeier die Fondation Beyeler in Riehen. Dies zu Fuss – die Fondation liegt nur wenige hundert Meter von der Gemeindeverwaltung entfernt.