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Eidgenössische Abstimmungen SRG-Initiative: Gegner investieren mehr als Befürworter

  • Die Gegner der SRG-Initiative werfen doppelt so viel Geld für die Abstimmungskampagne auf wie die Initianten und Befürworter.
  • Weniger Mittel fliessen bei den anderen Abstimmungsvorlagen.
  • Das geht aus den veröffentlichten Angaben der Eidgenössischen Finanzkontrolle zur Politikfinanzierung hervor.

Gemäss den Angaben hat die Gegnerschaft für die Kampagne zur Abstimmung vom 8. März Einnahmen in der Höhe von 3.88 Millionen Franken deklariert. Die Befürworter haben mit 1.89 Millionen Franken laut Bericht zur Transparenz bei der Politikfinanzierung weniger als die Hälfte an Geldmitteln zur Verfügung.

Gut die Hälfte der Mittel des Kontra-Lagers stammt aus den Kassen der SP und des Vereins Souveräne Medien Schweiz. Den Rest teilen sich die Vereinigung «Unsere Filme retten», die Allianz Pro Medienvielfalt, der Schweizer Musikrat, das Sportkomitee gegen die Halbierungsinitiative, die Stiftung für direkte Demokratie und Operation Libero.

SRF-Mikrofon liegt auf Tisch im Studio.
Legende: Am 8. März 2026 entscheiden die Schweizer Stimmberechtigten über die Volksinitiative «200 Franken sind genug (SRG-Initiative)». Sie ist auch bekannt als «Halbierungsinitiative». SRF/Gian Vaitl

Das Pro-Lager erhält gut drei Viertel der Mittel von der IG SRG-Initiative «200 Franken sind genug», die aus Kreisen der SVP, den Jungfreisinnigen und des Schweizerischen Gewerbeverbands zusammengesetzt ist.

Letzterer trägt zusammen mit der EDU und dem KMU- und Gewerbeverband des Kantons Zürich ebenfalls Kampagnenmittel im geringeren Ausmass bei.

Die SRG-Initiative in Kürze

Weniger Geld für die restlichen Vorlagen

Weniger Mittel fliessen in die Kampagnen der weiteren Abstimmungsvorlagen.

Bei der Klimafonds-Initiative liegt die Gegnerschaft, namentlich die Allianz «Nein zum Klima-Schuldenfonds», mit 1.39 Millionen Franken vorne. Das Pro-Lager muss sich mit 0.65 Millionen Franken aus den Kassen der SP, der Grünen und dem Initiativkomitee begnügen.

Die Klimafonds-Initiative in Kürze

Bei der Individualbesteuerung wiederum hat das Pro-Lager mit 0.55 Millionen Franken mehr Geld zur Verfügung. Die Gegner, namentlich die SVP und die Mitte, teilen sich die Kampagnensumme von 0.39 Millionen Franken in etwa gleicher Höhe auf.

Die Individualbesteuerung in Kürze

Zur Bargeld-Vorlage seien keine Budgetzahlen eingegangen, teilte die Finanzkontrolle mit.

Die Bargeld-Initiative in Kürze

Seit 2023 hat die Eidgenössische Finanzkontrolle die Aufgabe, die Transparenz der Politikfinanzierung sicherzustellen. Kampagnenführende, die mehr als 50'000 Franken aufwenden, müssen ihre Finanzierung offenlegen. Bei Spenden über 15'000 Franken wird der Spender oder die Spenderin namentlich offengelegt. Die Finanzkontrolle muss die Meldungen annehmen, kontrollieren und veröffentlichen.

Abstimmungsdossier

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Legende: SRF

News und Hintergründe zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 8. März 2026.

SRF 4 News, 6.2.2026, 10:30 Uhr ; 

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