ETH ist in Umweltwissenschaften Europas Nummer eins

Die ETH Zürich ist top, und das in vielen Fächern. Im jüngsten Vergleich mit 700 anderen Universitäten steht sie mit insgesamt 11 Studiengängen in den Top-Ten.

Die ETH Hoenggerberg. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die ETH fast ganz oben. Keystone

Die ETH Zürich belegte den 13. Platz in der Gesamtwertung des QS World University Rankings, der Rangliste der 700 besten Universitäten. Die Gesamtwertung hatte der in London ansässige Forschungsdienst Quacquarelli Symonds (QS) bereits letzten September publiziert. Jetzt legt CS seinen Detailbericht vor. Er zeigt, wo die Stärken der verglichenen Hochschulen liegen. Untersucht wurden 30 Fächer, auch geisteswissenschaftliche.

Mit insgesamt elf ihrer Studiengänge schafft es die technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete ETH unter die besten zehn. Zu diesen Fächern gehören unter anderem die Elektrotechnik, die Computerwissenschaften, Biologie, Chemie, Mathematik und Physik. In den Umweltwissenschaften ist die Zürcher Hochschule gar die Nummer eins in Europa.

Lausanne und Zürich behaupten sich gegen Asien

ETH Zürich im Höhenflug

1:49 min, aus HeuteMorgen vom 08.05.2013

Keine andere Schweizer Hochschule hat eines ihrer Fächer unter den ersten zehn platzieren können. Auch nicht die EPFL, die École Polytechnique in Lausanne, mit Platz 29 im Gesamtranking die zweitplatzierte Schweizer Hochschule, gefolgt von den Universitäten Genf und Zürich auf den Rängen 74 und 90.

Den beiden technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne wird von CS Weltklasse attestiert. Im Gegensatz zu vielen europäischen Universitäten, hielten sie dem Druck der stärker werdenden asiatischen Hochschulen erfolgreich stand. Der ETH und der EPFL wird im Vergleich zu den anderen kontinentaleuropäischen Ländern vor allem in den technischen Fächern eine einmalige Qualität attestiert.

Drei US-Universitäten führen die Fächer-Rangliste an: Die Harvard University, das MIT Massachusetts und die University of California Berkeley.

Die internationalen Hochschul-Rankings geraten immer wieder in die Kritik. Unter anderem weil sie unterschiedliche Kriterien berücksichtigen. Das QS-Rating stützt sich unter anderem auf die Publikationszahlen, Nobelpreise und den Anteil ausländischer Dozenten und Studierender. (aebyni;lin)