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ETH-Umfrage Schweizer Bevölkerung will Entwicklungsgelder nicht weiter kürzen

  • Die Schweizer Bevölkerung will keine weiteren Kürzungen bei den Entwicklungsgeldern.
  • Auch nicht, um die Hilfe für die Ukraine zu verstärken.
  • Dies zeigt eine Umfrage der ETH Zürich, an der 4305 Menschen teilgenommen haben.

77 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass die öffentlichen Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit auf dem aktuellen Niveau bleiben oder sogar erhöht werden sollten. Dies geht aus den publizierten Umfrageergebnissen hervor.

Männer laden Hilfspakete aus einem Zug mit Schweizer Spendenaufkleber.
Legende: 14 Prozent der Gelder aus dem Budget 2025–2028 für die Armutsminderung und die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit hat der Bund für die Ukraine reserviert. Keystone/EDA/Alex Kuehni

Vor allem links eingestellte Menschen sind gegen weitere Kürzungen. Sobald jedoch über aktuelle Investitionen in die Entwicklungs­zusammenarbeit informiert wird, lehnen auch 58 Prozent der rechts eingestellten Befragten weitere Kürzungen ab.

Budegt ist niedriger als ursprünglich vorgeschlagen

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Das vom Parlament genehmigte Budget 2025–2028 für die Armutsminderung und die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit ist um fast 1.5 Milliarden niedriger als ursprünglich vom Bundesrat vorgeschlagen. Dies entspricht einer Kürzung um 18 Prozent. Insgesamt beträgt das Budget 11.1 Milliarden Franken. Für die Ukraine reservierte der Bund davon rund 14 Prozent.

Vor allem die Länder in Subsahara-Afrika sollen gemäss den Ergebnissen nicht benachteiligt werden. 49 Prozent der Befragten lehnen es ab, dass deren Gelder gekürzt worden sind, um der Ukraine verstärkt zu helfen. Nur 19 Prozent unterstützen diese Entscheidung.

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