- Die Schweizer Bevölkerung will keine weiteren Kürzungen bei den Entwicklungsgeldern.
- Auch nicht, um die Hilfe für die Ukraine zu verstärken.
- Dies zeigt eine Umfrage der ETH Zürich, an der 4305 Menschen teilgenommen haben.
77 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass die öffentlichen Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit auf dem aktuellen Niveau bleiben oder sogar erhöht werden sollten. Dies geht aus den publizierten Umfrageergebnissen hervor.
Vor allem links eingestellte Menschen sind gegen weitere Kürzungen. Sobald jedoch über aktuelle Investitionen in die Entwicklungszusammenarbeit informiert wird, lehnen auch 58 Prozent der rechts eingestellten Befragten weitere Kürzungen ab.
Vor allem die Länder in Subsahara-Afrika sollen gemäss den Ergebnissen nicht benachteiligt werden. 49 Prozent der Befragten lehnen es ab, dass deren Gelder gekürzt worden sind, um der Ukraine verstärkt zu helfen. Nur 19 Prozent unterstützen diese Entscheidung.