«Morgestraich, vorwärts Marsch!» – das hiess es am Montagmorgen um 4 Uhr in Basel. Bei milden neun Grad haben sich Tausende in der Basler Innenstadt versammelt zum Auftakt der Fasnacht.
Die Basler Fasnacht beginnt mit einem Höhepunkt: Um 4 Uhr gehen alle Lichter aus, und Hunderte Laternen tauchen die Stadt in ein farbiges Licht. Der «Morgestraich» ist der Auftakt zu Basels drei schönsten Tagen, wie es im Volksmund heisst.
«Morgestraich» in Bildern
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Bild 1 von 5. Egal ob jung oder alt, ob gross oder klein: Am «Morgestraich» haben alle Aktiven eine Kopf- oder eine Steckenlaterne. Bildquelle: SRF/Nina Gygax.
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Bild 2 von 5. Die grossen und kleinen Laternen tauchen Basel zum Fasnachtsauftakt in ein Lichtermeer. Bildquelle: Keystone/Georgios Kefalas.
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Bild 3 von 5. Gar nicht gerne gesehen sind beleuchtete Fenster. Diese zerstören die Stimmung, finden die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. Bildquelle: SRF/Nina Gygax.
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Bild 4 von 5. In Basel treffen sich an der Fasnacht auf den Laternen Menschen aus der Weltpolitik. Bildquelle: SRF/Tobias Bossard.
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Bild 5 von 5. Der Basler Regierungspräsident Conradin Cramer und der Eurovision Song Contest werden dieses Jahr an der Fasnacht eine Rolle spielen – auf Laternen, wie auch bei den Schnitzelbänken. Bildquelle: SRF/Tobias Bossard.
Die kleinen Kopflaternen auf den Larven der Aktiven und die grossen Laternen der Cliquen verwandeln die sonst dunkle Stadt.
Dank der Laternen kann man am «Morgestraich» die ersten Sujets der Cliquen erahnen. Während die aktiven Fasnächtlerinnen und Fasnächtler mit ihrem Kostümen und Larven das Sujet ihrer Clique erst am Nachmittag am Cortège ausspielen, sind diese bereits auf den Laternen zu erkennen.
Im Vorfeld der Fasnacht 2026 gab es Diskussionen rund um den Brandschutz in den Cliquen-Kellern. Wie sich diese nun strenger kontrollierten Regeln auf die Fasnachtsstimmung auswirken, wird am Montagabend klar.
Zuerst aber gehen die meisten aktiven Fasnächtlerinnen und Fasnächter nach dem «Morgestraich» ins Bett um für den Cortège am Nachmittag parat zu sein.