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Grosse Vorsicht nötig Erhebliche Waldbrandgefahr in Kanton Glarus und weiteren Kantonen

  • Im Kanton Glarus ist die Waldbrandgefahr auf die Stufe «erheblich» gestiegen.
  • Grund dafür sind die anhaltende Trockenheit und das sonnige Wetter, wie die kantonalen Behörden mitteilten.

Die Bevölkerung sei zu grosser Vorsicht im Umgang mit Feuer im Freien aufgerufen, teilt die kantonale Hauptabteilung Wald und Naturgefahren am Freitag mit. Feuer dürften nur in fest eingerichteten Feuerstellen und unter ständiger Überwachung entfacht werden.

Bise verschärft die Situation

Als Grund für die gestiegene Gefahr nannten die Behörden die trockene Witterung der vergangenen Wochen. Zudem sei der Boden mit dürrem Laub und Gras vom Vorjahr bedeckt, das sich leicht entzünden lasse. Die prognostizierte Bise verschärfe die Situation zusätzlich.

Weggeworfene Zigaretten oder Zündhölzer seien ebenfalls zu vermeiden. Ein allgemeines Feuerverbot im Wald gelte noch nicht. Sollte die Trockenheit jedoch anhalten, könnten die Behörden ein solches Verbot erlassen.

Verbrannter Wald mit rot-weissem Band um Baum.
Legende: Die Bevölkerung ist zu grosser Vorsicht im Umgang mit Feuer im Freien aufgerufen, heisst es aus dem Kanton Glarus. (Symbolbild/09.07.2024) Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Auch in weiteren Kantonen wird die Gefahr auf «erheblich» eingestuft: In Schaffhausen, St. Gallen, Uri, Wallis sowie im Fürstentum Liechtenstein. Im Val Müstair (GR) besteht gar grosse Gefahr.

Die Stufe «erheblich» bedeutet die dritte von insgesamt fünf Gefahrenstufen.

SRF 4 News, 01.05.2025, 09:30 Uhr ; 

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