- Die Bundesanwaltschaft hat einen 18-jährigen Mann angeklagt, weil dieser in der Schweiz einen Messeranschlag im Namen der Terrororganisation IS geplant haben soll.
- Der im Kanton Aargau wohnhafte Mann wurde zunächst im Juni 2025 nach einer Strafanzeige des Bundesamts für Polizei (Fedpol) verhaftet.
- Im Dezember wurde er aus der Untersuchungshaft entlassen.
Wie die Bundesanwaltschaft schreibt, habe der junge Mann bereits mit Vorkehrungen für seinen Plan begonnen. Er beschaffte sich demnach Anleitungen, vernetzte sich mit Gleichgesinnten und bestellte im Internet ein Messer. Sein Ziel seien laut der Bundesanwaltschaft «willkürlich ausgewählte Opfer» gewesen.
In der Anklage wirft die Bundesanwaltschaft dem Aargauer zudem die Unterstützung des Islamischen Staats (IS) durch Propagandavideos und Finanztransaktionen vor. Angeklagt ist er auch wegen des Besitzes von Gewaltdarstellungen.
Anfang Dezember 2025 wurde der Mann wegen «nicht mehr gegebenen Haftgründen» aus der Untersuchungshaft entlassen – für ihn gilt die Unschuldsvermutung.