- Bundesrat Albert Rösti muss sich kommende Woche am Rücken operieren lassen.
- Sein Departement sagte gegenüber SRF, dass Rösti seit längerem Schmerzen plagen.
- Nach dem Eingriff werde Rösti wohl vier bis sechs Wochen von zu Hause arbeiten müssen.
Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) sprach gegenüber SRF von einem Routineeingriff. Der notwendige Eingriff könne aus medizinischer Sicht nicht mehr aufgeschoben werden. Geplant sind eine Operation zur Versteifung der Lendenwirbelsäule und eine Nervenbefreiung.
Wie lange Rösti tatsächlich ausfällt, werde erst nach dem Eingriff genauer klar, so das Uvek weiter. An den Sitzungen des Bundesrates werde er zunächst per Telefon teilnehmen.
Verteidigungsminister Pfister vertritt Rösti
Hingegen werden sämtliche öffentlichen Auftritte, Reisen und externen Termine des Umwelt- und Verkehrsministers gemäss den Angaben für die Dauer der Erholungsphase abgesagt oder verschoben. Soweit möglich, würden einzelne Termine durch die Amtsdirektorinnen und -direktoren oder andere Mitarbeitende wahrgenommen, hiess es weiter.
Offizieller Stellvertreter von Rösti ist Verteidigungsminister Martin Pfister. Er wird Rösti insbesondere an der Sondersession des Nationalrats von kommender Woche vertreten.