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Humanitäre Hilfe Fastenaktion schliesst erstmals seit 2022 positiv ab

  • Die Organisation Fastenaktion hat 2025 mit ihren Projekten 5.4 Millionen Menschen erreicht, wie sie selbst bekannt gibt.
  • Wie die Organisation in ihrem Jahresbericht schreibt, flossen rund 18 Millionen Franken in Projekte auf verschiedenen Kontinenten.
  • Die Fastenaktion unterstützt unter anderem Menschen, die unter den Folgen der Klimaerwärmung, unter steigenden Lebensmittelpreisen oder unter bewaffneten Konflikten leiden.

Finanziell schloss die Fastenaktion das Jahr erstmals seit 2022 wieder mit einem Ertragsüberschuss ab, wie die Organisation mitteilte. Bei einem Aufwand von 21.6 Millionen Franken erzielte Fastenaktion einen Überschuss von rund 653'000 Franken, wie aus der Betriebsrechnung hervorgeht. Die Organisation führt die finanzielle «Stabilisierung» auf höhere Beiträge von Stiftungen, Kantonen und Gemeinden sowie auf zweckgebundene Spenden zurück.

85 Prozent der Ausgaben flossen in Projekte

Dank des positiven Ergebnisses kann sie ihre Investitionen in Projekte erhöhen. 2025 flossen rund 18 Millionen Franken beziehungsweise 85 Prozent der Gesamtausgaben direkt in die Projektarbeit. Mit ihren Aktivitäten erreichte die Fastenaktion direkt rund 508'000 Menschen, 60 Prozent davon waren Frauen.

Weitere 2.4 Millionen Menschen konnten ihre Lebenssituation indirekt verbessern, hiess es im Jahresbericht. Zudem leistete die Organisation mit Sitz in Luzern humanitäre Hilfe in Notsituationen in Burkina Faso, Haiti und auf den Philippinen.

Person bläst auf kochenden Topf im Freien.
Legende: Hilfsgelder fliessen etwa nach Kongo-Kinshasa in Afrika, in die Philippinen in Südostasien und in den Karibikstaat Haiti. (1.10.2018) Keystone/AP Photo/Hani Mohammed

Die Fastenaktion, früher Fastenopfer, unterstützt laut eigenen Angaben in zwölf Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas benachteiligte Menschen bei der Verwirklichung ihres Rechts auf Nahrung. Finanziert wird ihre Arbeit durch private Spenden, Stiftungen, kirchliche Organisationen, Gemeinden, Kantone, Firmen sowie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza).

SRF 4 News, 11.06.2026, 11 Uhr ; 

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