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Kanton Nidwalden Ohne Wahlkampf ins Amt: Regierung in stiller Wahl gewählt

  • Die Nidwaldner Kantonsregierung ist in stiller Wahl gewählt worden.
  • Für die sieben Sitze hat es nur sieben Kandidierende gegeben.
  • Nebst den sechs Bisherigen hat Armin Odermatt (SVP) als Neumitglied den Sprung in die Regierung geschafft.

Bis zum Eingabeschluss vom Mittag haben sich für die sieben Regierungssitze nur sieben Politikerinnen und Politiker gemeldet. Es ist damit zu einer stillen Wahl gekommen.

Für den Kanton Nidwalden ist das historisch. Und dies dürfte es auch schweizweit sein: Eine Recherche hat keine Hinweise zutage gebracht, dass es in jüngerer Vergangenheit hierzulande bei kantonalen Gesamterneuerungswahlen zu stillen Wahlen gekommen ist.

Holzschnitzerei mit Wappen und Schlüsselmotiv.
Legende: Die Nidwaldner Kantonsregierung zählt sieben Mitglieder, die auf eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt werden. Keystone/Urs Flüeler

Damit sind zum einen die sechs Bisherigen bestätigt worden. Es sind dies Landammann Othmar Filliger (Mitte), Michèle Blöchliger (SVP), Joe Christen (FDP), Karin Kayser-Frutschi (Mitte), Therese Rotzer-Mathyer (Mitte) und Peter Truttmann (GLP).

Beim zweiten Anlauf klappt die Wahl

Neu im Regierungsrat Einsitz nimmt zum anderen Armin Odermatt (SVP). Der 55-Jährige aus Büren hat damit den Sitz seines abtretenden Parteikollegen Res Schmid verteidigen können. Odermatt gehört seit 2010 dem Kantonsparlament, dem Landrat, an und arbeitet als Bauleiter. Er war bereits bei den letzten Wahlen angetreten, hatte den Sprung in die Regierung damals aber knapp verpasst.

Mit Blick auf den offiziellen Wahltag vom 8. März heisst dies: Die Wahl der Regierungsmitglieder entfällt. Es werden an diesem Tag aber die 60 Sitze des Landrats besetzt.

Folgt mehr.

Regionaljournal Zentralschweiz, 19.1.2026, 12:03 Uhr ; 

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