Urknall über dem Seebecken – Fötzeliräge in der Altstadt: Mit diesen beiden Fixpunkten ist Luzern um 5 Uhr in die Fasnacht gestartet.
Die nächsten Tage bringen Guuggenmusiken die Strassen zum Beben. Und Maskierte, Kleinformationen und Fasnachtszünfte tummeln sich in den Gassen, zu Tausenden.
Nach Schätzungen der Polizei hielten sich letztes Jahr vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch rund 350’000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in der Stadt Luzern auf. Ob diese Zahl auch dieses Jahr erreicht wird, bleibt abzuwarten. Das Wetter ist über die Fasnachtstage nicht sonderlich gut angesagt.
Rüüdig schön: Luzerner Fasnacht am Schmutzigen Donnerstag
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Bild 1 von 15. Der Urknall samt Feuerwerk (der sogenannte «Pfau») wird auf einer Naue im Luzerner Seebecken gezündet. Bildquelle: Keystone/Urs Flüeler.
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Bild 2 von 15. Auf dem Schiff sind Zunftmeister und Fritschivater Stefan Hug und sein Gefolge. Bildquelle: SRF/Tuuli Stalder.
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Bild 3 von 15. Während der Anfahrt wird getanzt und gejohlt. Bildquelle: Keystone/Urs Flüeler.
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Bild 4 von 15. Danach bahnt sich die Fritschi-Familie den Weg durch die Menge zum Fritschi-Brunnen auf dem Kapellplatz. Bildquelle: Keystone/Urs Flüeler.
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Bild 5 von 15. Bruder Fritschi (links) und seine Entourage gehören zu den Hauptprotagonisten am Schmudo in Luzern. Bildquelle: Keystone/Urs Flüeler.
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Bild 6 von 15. «Brüeleee», heisst es beim Fötzeliräge. Bildquelle: Keystone/Urs Flüeler.
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Bild 7 von 15. Der Fötzeliräge besteht aus sechs Millionen Schnipseln von alten Telefonbüchern. Bildquelle: Keystone/Urs Flüeler.
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Bild 8 von 15. Dicht an dicht stehen die Fasnachtsbegeisterten auf dem Kapellplatz. Bildquelle: Keystone/Urs Flüeler.
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Bild 9 von 15. In den letzten beiden Jahren waren bei der Fritschi-Tagwache jeweils 25'000 Personen zugegen. Bildquelle: Keystone/Urs Flüeler.
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Bild 10 von 15. Extra aus Liechtenstein angereist: Diese Fasnachtsgruppe feiert in Luzern das zehnjährige Bestehen. Bildquelle: SRF/Evelyne Fischer.
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Bild 11 von 15. Noch nicht abgehoben: Eine Weltall-Crew, angereist aus dem Kanton Aargau. Bildquelle: SRF/Evelyne Fischer.
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Bild 12 von 15. Die Verkleidung als Domino-Steine hat diese Gruppe am Vorabend des Schmutzigen Donnerstags fertiggestellt. Bildquelle: SRF/Evelyne Fischer.
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Bild 13 von 15. Schlumpf ist Trumpf bei diesen Frauen. Bildquelle: SRF/Evelyne Fischer.
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Bild 14 von 15. Schon frühmorgens hat es viele Familien und Kinder unterwegs. Bildquelle: SRF/Evelyne Fischer.
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Bild 15 von 15. Ein beliebtes Kostüm: Unter dem Bären-Einteiler kann man sich so richtig warm einpacken. Bildquelle: SRF/Evelyne Fischer.
In der Stadt Luzern wird heuer noch gewissenhafter auf den Brandschutz geachtet. Die Feuerwehr steht am Rande der Altstadt jeweils mit Einsatzfahrzeugen bereit, die Feuerpolizei macht Kontrollen in Lokalen. Drei Patrouillen werden unterwegs sein – bislang war es jeweils eine. Überprüft werden unter anderem Notausgänge, aber auch die Entflammbarkeit von Dekorationen.
Kameras überwachen die Menge
Seit dem letzten Jahr werden die Personenströme an neuralgischen Punkten mit Kameras überwacht und gemessen. Bislang wurden die Menschenmassen an fünf Standorten gefilmt, neu sind es deren sechs. Kommt es zum Gedränge, können die Verantwortlichen an gewissen Stellen ein Einbahn-Regime einführen.
Es gibt zudem Parkverbotszonen für Fasnachtswagen, damit Blaulichtorganisationen im Ernstfall einfacher zufahren können.