- Rund 165'000 Personen sind im vergangenen Jahr in die Schweiz eingewandert.
- Die Nettozuwanderung lag im Jahr 2025 10.5 Prozent tiefer als im Vorjahr.
- Mehr als die Hälfte der Zugewanderten seien in die Schweiz gekommen, um einer längerfristigen Arbeit nachzugehen.
Der Bund gab die Zahlen der Zuwanderung im Jahr 2025 bekannt. Laut der Mitteilung sind im vergangenen Jahr insgesamt 165'386 Personen in die Schweiz zugewandert. Das sind 5221 Personen weniger als im Jahr zuvor. Dabei sind 73.1 Prozent davon Staatsangehörige aus dem Raum der EFTA oder der EU.
Verlassen haben die Schweiz laut den Angaben des Bundes 82'659 Personen. Damit seien 4.8 Prozent mehr ausgewandert als noch im Vorjahr.
Rückläufige Nettozuwanderung
Die Nettozuwanderung in die ständige ausländische Wohnbevölkerung nahm gegenüber dem Vorjahr um 8717 Personen auf 74'675 Personen ab, schreibt der Bund. Das entspricht einer Abnahme von 10.5 Prozent. Schon 2024 war die Nettozuwanderung rückläufig.
Von den Zugewanderten kamen 25.5 Prozent im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz. Das entspräche einem Minus von 0.6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so der Bund. Davon seien 15.4 Prozent im Familiennachzug einer Schweizerin beziehungsweise eines Schweizers eingereist.
Vorwiegend Arbeitskräfte aus der EU/EFTA
«Die Zuwanderung ausländischer Personen deckte auch im vergangenen Jahr trotz einer moderaten Konjunkturdynamik den Arbeitskräftebedarf in der Schweiz ab», schreibt der Bund in seiner Mitteilung. So seien mehr als die Hälfte der Zugewanderten in die Schweiz gekommen, um einer längerfristigen Arbeit nachzugehen. Der Grossteil davon stamme aus dem EFTA- oder dem EU-Raum.
Ende 2025 haben insgesamt 1'613'486 Staatsangehörige aus der EFTA oder der EU dauerhaft in der Schweiz gelebt. Italienerinnen und Italiener seien mit 350'958 Personen nach wie vor die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe in der Schweiz, gefolgt von deutschen (338'584), portugiesischen (264'341) und französischen (181'501) Staatsangehörigen.