- Die achtjährige Syrische Braunbärin Tamar hat im Natur- und Tierpark Goldau zum ersten Mal Nachwuchs zur Welt gebracht.
- Wie viele Jungtiere es sind, kann momentan noch nicht bestimmt werden – auch, ob alle Jungtiere überleben werden, ist laut dem Tierpark noch ungewiss.
- Die Syrischen Braunbären gehören zu einer gefährdeten Bärenart.
Am 11. Januar 2026 stellten die Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Natur- und Tierparks Goldau mittels Überwachungskameras erstmals kleine Bewegungen im Bauchbereich von Bärin Tamar fest.
Bei der Geburt seien die Jungbären sehr klein und hilflos, schreibt der Tierpark Goldau in einer Mitteilung. Die kommenden Wochen verbringen die Jungtiere mit ihrer Mutter in den Winterhöhlen im Park.
Sie werden von ihr gesäugt und wachsen schnell heran. Wie viele Jungtiere es sind, lasse sich noch nicht sagen, heisst es weiter.
Die Besucherinnen und Besucher des Tierparks müssen sich noch etwas gedulden. «Im Frühling werden die Jungtiere mit ihrer Mutter Tamar die Winterhöhle verlassen und erstmals sichtbar sein», wird Pascal Marty, Leiter Zoologie und Kurator des Natur- und Tierparks Goldau, in der Mitteilung zitiert.
Neues Zuchtprogramm für Syrische Braunbären
Im Natur- und Tierpark Goldau sei seit 2008 bewusst auf die Zucht von Braunbären verzichtet worden, schreibt der Tierpark. Derzeit werde in Europa aber ein neues Erhaltungszuchtprogramm speziell für die syrische Unterart des Braunbären aufgebaut.
Der Tierpark wolle mithelfen, die bedrohte Tierart zu erhalten. Dieses Programm ermögliche nun auch wieder eine gezielte Zucht im Natur- und Tierpark Goldau – und habe nun erstmals seit 18 Jahren zu Nachwuchs geführt.