- Der Jugendliche, der in Zürich einen Juden lebensgefährlich verletzt hatte, zieht das Urteil weiter.
- Das Jugendgericht Dielsdorf hat ihn wegen mehrfachen versuchten Mordes zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
- Die Strafe ist die Höchststrafe für Jugendliche unter 16 Jahren.
Nun muss sich das Obergericht mit dem Fall befassen. Der damals 15-Jährige Schweizer mit tunesischen Wurzeln hatte am 2. März 2024 in der Stadt Zürich auf offener Strasse mit einem Messer einen orthodoxen Juden angegriffen und lebensgefährlich verletzt.
Zuvor versuchte er, in eine Synagoge einzudringen, mit dem Ziel, Juden zu töten. Der Jugendliche soll sich über das Internet radikalisiert haben und sich zum «Islamischen Staat» bekannt haben.