Auch Bundespräsident Guy Parmelin hat beim Spiel der Schweizer Fussballnationalmannschaft gegen Kolumbien mitgefiebert. Er befindet sich gerade mit einer Wirtschaftsdelegation in Mexiko. Gegenüber SRF 3 hat der Bundespräsident einen Einblick in sein Gefühlsleben nach dem Sieg gegen Kolumbien und den Einzug ins Viertelfinale gegeben. Das sagt er:
Guy Parmelin
Bundesrat
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Guy Parmelin ist seit 2016 Bundesrat. Der SVP-Politiker wurde 2015 als Nachfolger der zurückgetretenen Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) in die Regierung gewählt. Seit 2019 ist Parmelin Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung. Er ist 1959 geboren und war bis zu seiner Wahl in den Bundesrat als Meisterlandwirt und -weinbauer tätig. 2003 wurde er für den Kanton Waadt in den Nationalrat gewählt.
Zum Match: «Es war spannend. Wir waren alle hier unter Stress. Und am Ende war ich sehr glücklich für die Mannschaft. Das ist historisch. Man muss das klar sagen. Das erste Mal Viertelfinale (…). Das ist nur eine Etappe Richtung Finale am 19. Juli.»
Und wenn Sie im Finale sind, habe ich Ihnen schon gesagt, dass ich zurückkomme.
Zur Möglichkeit, dass die Schweiz im WM-Finale spielt: «Zuerst muss man noch zweimal gewinnen. Und ich bin sicher, dass sie schon konzentriert sind für das nächste Match in Kansas City gegen Argentinien. Das wird eine Revanche. Das letzte Mal haben sie gegen Argentinien verloren. Wenn ich mich erinnere. Und ich denke, dass sie dafür sehr motiviert sind.
Das sagt Parmelin zum nächsten Spiel
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Den nächsten Match wird Parmelin bei sich zu Hause anschauen und die Daumen drücken. «Ich bin sehr optimistisch. Argentinien ist natürlich etwas Schwieriges. (…) Aber wenn man sieht, dass grosse Mannschaften wie Brasilien oder Deutschland schon nicht mehr dabei sind… Alles ist offen.»
Ich wünsche der ganzen Mannschaft alles Gute. Zuerst für das nächste Spiel und nachher für das Halbfinale und das Finale. Und wenn sie im Finale sind, habe ich ihnen schon gesagt, dass ich zurückkomme.»
Über den Fussball-Fan Guy Parmelin und seine Emotionen: «Ich muss mich manchmal zurückhalten. Ich war einmal Schiedsrichter. (…) Aber ja, ich muss mich ein bisschen kontrollieren. Meine Frau kritisiert mich manchmal und sagt mir: ‹Ein bisschen Zurückhaltung ist besser›.»
Zu seiner Mütze «Switzerland – Great since 1201»
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Legende:
Die Aufschrift auf der Mütze, die der Schweizer Bundespräsident am Match gegen Algerien trug, hat für Aufsehen gesorgt. (Bild vom 2. Juli 2026)
REUTERS/Agustin Marcarian
«Mit meiner Frau haben wir gesagt, wir müssen eine Mütze haben. Und ich habe diese Mütze entdeckt. Und ich habe gefunden: Ja, das ist gut. Wir sind schon lange top. Aber ich habe nie gedacht, dass es ein solches Tamtam ausgelöst hätte. Aber das ist so, und jetzt muss man damit leben.»