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Sonderflug aus Oman Grosse Erleichterung der Rückkehrer bei Ankunft in Zürich

Ein Airbus A340 brachte 211 gestrandete Passagiere zurück in die Schweiz. Die Erleichterung bei der Ankunft war gross.

Der erste Swiss-Sonderflug mit Schweizerinnen und Schweizern aus dem Krisengebiet ist am Nachmittag in Zürich gelandet. Ein Airbus A340 brachte die gestrandeten Passagiere zurück in die Schweiz.

Leute umarmen sich.
Legende: Umarmungen, Tränen und grosse Erleichterung bei den Rückkehrern und deren Angehörigen. SRF

Die Erleichterung war auf allen Seiten gross. Am Gate fallen sich Familien und Freunde in die Arme – ein Moment, auf den sie lange gewartet haben. «Ich war mit einer Kollegin eine Woche in Oman. Wir hätten am Dienstag den Heimflug über Abu Dhabi gehabt», sagte eine Rückkehrerin. «Der ist aber gestrichen worden. Jetzt haben wir gestern vom EDA Bescheid bekommen, dass es einen Flug von der Swiss gibt. Wir sind sehr dankbar, dass wir jetzt zurück sind.»

Schwein gehabt, dass wir den Flug buchen konnten. Jetzt sind wir wieder da.
Autor: Erleichterter Rückkehrer

Ein Mann teilt mit: «Ich war von Anfang an im Oman gestrandet. Und ja, Schwein gehabt, dass wir den Flug buchen konnten. Jetzt sind wir wieder da.»

Kriegsgebiet wurde grossflächig umflogen

Der Flug von Maskat nach Zürich dauerte rund 8 Stunden. Die Route führte über Saudi-Arabien, Ägypten und das Mittelmeer. Der gesperrte Luftraum rund um das Krisengebiet wurde grossflächig umflogen. Trotzdem musste die Besatzung um Captain Manfred Simon jederzeit damit rechen, dass sich die Sicherheitslage ändert.

Hätte sich etwas geändert, hätten sie uns informiert und wir hätten dementsprechend reagieren können.
Autor: Manfred Simon Captain

«Wir hatten die Vereinbarung mit Zürich, dass wenn wir nichts hören, die Sicherheitslage so ist, wie wir es erwartet haben, für unsere Operation problemlos», sagt Simon. «Hätte sich etwas geändert, hätten sie uns informiert und wir hätten dementsprechend reagieren können.»

Simon gehört zu den dienstältesten Piloten der Swiss. Er hat sich freiwillig bereit erklärte, den heiklen Flug zu übernehmen. Dafür erhielt er viel Dank von den Passagieren. «Ich habe gefühlt etwa 150 Mal die Hände geschüttelt aus Dankbarkeit und das hat mir gezeigt, wie wichtig dieser Flug für die Gäste war.»

Karte mit Flügen
Legende: SRF

Neben der Swiss führten heute auch andere Gesellschaften Rückflüge aus dem Krisengebiet durch. Es handelt sich dabei meist um Sonderflüge, aber auch um reguläre Verbindungen. Von Maskat starteten heute je nach Quelle rund 40 Flüge. Von Dubai aus um die 55, von Abu Dhabi zirka 18. In Doha hingegen gab es keine Abflüge.

Die Swiss plant vorerst keine weiteren Sonderflüge. Dafür fliegt Tochter Edelweiss Freitag und Samstag von Oman in die Schweiz, einmal regulär, und einmal als Sonderflug.

Tagesschau, 5.3.2026, 19:30 Uhr ; 

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