- In Studen im Berner Seeland hat ein grosses Holzhaus gebrannt.
- Darin befand sich nach Informationen der Behörden ein Brockenhaus.
- Die Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot aus.
Der Brand an der Petinescastrasse wurde der Kantonspolizei am späten Samstagabend gegen 22:30 Uhr gemeldet, wie SRF-Reporter Beat Kälin berichtet. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen meterhohe Flammen aus dem rund 30 Meter langen Gebäude.
Holzgebäude und Gegenstände begünstigen Brand
Bei der betroffenen Liegenschaft handelte es sich laut Behörden um ein überwiegend aus Holz gebautes Gebäude, in dem ein Brockenhaus mit Verkaufs- und Lagerflächen untergebracht war. In dem Gebäude waren zahlreiche Möbel, Einrichtungsgegenstände sowie weitere Waren gelagert, berichtet Kälin weiter. Aufgrund der Holzbauweise und der hohen Brandlast hätten die Flammen reichlich Nahrung gefunden, wodurch sich das Feuer rasch ausbreiten konnte.
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Bild 1 von 8. Vor Ort präsentierten sich den Einsatzkräften meterhohe Flammen und dichter Rauch. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 8. Die Ostfeuerwehr Brügg BASSS (Brügg, Aegerten, Studen) rückte mit einem Grossaufgebot aus. Unterstützung erhielt sie durch die benachbarten Feuerwehren Bellmund-Port, LePiMe (Lengnau, Pieterlen, Meinisberg), Orpund-Safern sowie die Berufsfeuerwehr Biel. Bildquelle: SRF.
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Bild 3 von 8. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand von mehreren Seiten gleichzeitig. Bildquelle: SRF.
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Bild 4 von 8. Auch eine Autodrehleiter kam zum Einsatz. Bildquelle: SRF.
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Bild 5 von 8. Besondere Aufmerksamkeit galt der Umgebung der Brandstelle. In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere Wohngebäude. Zudem steht rund 90 Meter von der Brandliegenschaft entfernt eine Tankstelle. Bildquelle: SRF.
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Bild 6 von 8. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde ausserdem ein mobiler Grosslüfter eingesetzt. Bildquelle: SRF.
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Bild 7 von 8. Auf den Aufnahmen ist ersichtlich, dass das Gebäude durch das Feuer weitgehend zerstört wurde. Bildquelle: SRF.
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Bild 8 von 8. Auch die allermeisten Gegenstände des Brockenhauses kamen zu Schaden. Bildquelle: SRF.
Zahlreiche Feuerwehrleute standen unter Atemschutz im Einsatz. «Dabei galt ihr Augenmerk auch der Umgebung der Brandstelle, in deren unmittelbarer Nähe Wohnhäuser und eine Tankstelle stehen. Die Feuerwehr musste deshalb neben der eigentlichen Brandbekämpfung auch verhindern, dass sich Hitze, Funkenflug oder Rauch auf benachbarte Objekte auswirkten», so Kälin. Ob es Verletzte gegeben hat, ist laut dem Reporter im Moment nicht bekannt. Warum das Feuer ausgebrochen ist, werde ermittelt.
Auch der Strassenverkehr ist betroffen: Wegen des Brandes war gemäss Viasuisse auf der Autobahn A6 in Richtung Lyss die Ausfahrt Studen auch am Morgen noch gesperrt.