- Das technische Problem im Kontrollzentrum der Flugsicherung Skyguide ist am frühen Mittwochabend gelöst worden.
- Skyguide musste wegen der Störung in der Nacht die Anflugkapazitäten am Flughafen Zürich reduzieren.
- Ein technisches Update konnte erfolgreich eingespielt werden.
In der Nacht auf Mittwoch funktionierte das System, das die Fluglotsen für die Einweisung ankommender Flugzeuge benötigen, nicht mehr zuverlässig. Mit einem technischen Update konnten die Systeme aller Arbeitspositionen wiederhergestellt werden. Anschliessend konnte Skyguide die eingeschränkte Anflugkapazität in Zürich wieder aufheben, wie eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.
Die Flugsicherung musste am frühen Mittwochmorgen die Anflugkapazität vorsorglich um 30 Prozent reduzieren. Grund war, dass Flugzeuge mit grösserer Verspätung im System nicht zuverlässig angezeigt wurden. Das System unterstütze Fluglotsen bei der Führung ankommender Maschinen, teilte Skyguide in der Nacht mit. Die Lotsen mussten die betroffenen Flüge deshalb manuell übergeben. Dieses Verfahren brauche mehr Zeit, schrieb Skyguide weiter.
Am Vormittag hatte die Flugsicherung noch keine Angaben zur Dauer der Verspätungen machen können. Wegen des technischen Problems kam es schlussendlich «kaum zu zusätzlichen Verspätungen», wie Skyguide am späten Mittwochnachmittag mitteilte.
Wegen der herrschenden Bise sei die Kapazität am Flughafen Zürich ohnehin reduziert gewesen. Solange die Bisenlage herrsche, könnten die wetterbedingten Einschränkungen weiterhin andauern. Mit dem technischen Vorfall hätten sie jedoch nichts zu tun, betonte Skyguide gegenüber Keystone-SDA.