- In einem Rapsfeld in Büren SO wurde vor zehn Tagen eine Leiche entdeckt.
- Beim Körper fehlten Kopf, Hände und Teile der Füsse.
- Die Untersuchung hat nun bestätigt: Tiere haben die Körperteile gefressen.
- Die tote Person ist mittlerweile identifiziert, ein Verbrechen wird ausgeschlossen.
Einige Tage nach dem Leichenfund bestätigte die Solothurner Staatsanwaltschaft auf Anfrage einen grossen Polizeieinsatz auf einem Rapsfeld in Büren. Bereits damals hiess es, ein Verbrechen stehe nicht im Vordergrund. Medienberichte, wonach die Leiche verstümmelt war, hatten die Behörden damals weder bestätigt noch dementiert. Dies löste Spekulationen aus.
Nun sind die Untersuchungen abgeschlossen und es ist klar: Die tote Person wurde nicht Opfer eines Verbrechens. Es handelt sich laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft um eine 71-jährige Frau. Sie hatte gesundheitliche Probleme und war mehrere Wochen vermisst worden.
Als der Körper gefunden wurde, fehlten Kopf, Hände und Teile der Füsse. Grund dafür seien Tiere: «Die fehlenden Körperteile sind gemäss den zwischenzeitlich getätigten Untersuchungen auf Tierfrass zurückzuführen», so die Solothurner Behörden.