- Die Schweizer Giftnotrufnummer 145 wurde 2025 so oft gewählt wie noch nie.
- Am häufigsten wurden Vergiftungen durch Medikamente und Haushaltsprodukte gemeldet.
- 4 von 10 Fällen betreffen Kinder im Vorschulalter.
Tox Info Suisse führte im vergangenen Jahr 44'736 Beratungen wegen Vergiftungen durch. Das entspricht einem Anstieg um 4.6 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2024, wie die Stiftung mitteilt. Fast die Hälfte der Anfragen betraf demnach Kinder und Jugendliche.
Vor allem Kinder im Vorschulalter dominierten die Statistik – sie machen 40 Prozent der Beratungen aus. Dabei handelte es sich fast immer um Unfälle. Bei Jugendlichen hingegen standen vor allem beabsichtigte Vergiftungen im Vordergrund, wie Tox Info Suisse weiter mitteilte.
Wie in den Vorjahren sei der Giftnotruf auch 2025 am häufigsten wegen Vergiftungen mit Medikamenten und Haushaltsprodukten gewählt worden. Die meisten Anfragen kamen dabei aus der Bevölkerung, die restlichen Anrufe wurden von medizinischem Fachpersonal getätigt.
In der Wintersession 2025 sprach das Parlament die notwendigen finanziellen Mittel, womit der weitere Betrieb der Schweizerischen Giftnotrufnummer in diesem Jahr sichergestellt ist. Nun gehe es für die Stiftung darum, die mittel- und langfristige Finanzierung durch den Bund zu sichern, heisst es weiter.