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Vor dem Cupfinal im Wankdorf Unnützes Wissen über den FC St. Gallen

Der FC St. Gallen spielt am Pfingstsonntag den Cupfinal im Berner Wankdorf gegen den FC Stade Lausanne-Ouchy. Hier gibt es Wissen rund um den Club aus der Ostschweiz, um während des Cupfinals mit Fakten zu brillieren – oder zumindest zu unterhalten. Die Regionalredaktion Ostschweiz hat einiges zusammengetragen. (Disclaimer: Unser Studiostandort ist St. Gallen.)

Wieso singen die Fans, obwohl auf dem Platz nichts passiert ist?

Hab ich etwas verpasst? Das fragt man sich als Nicht-FCSG-Fan in den Minuten 18 und 79 des Spiels. Schon gemerkt? 18 und 79! Gibt zusammen das Gründungsjahr des FC St. Gallens: 1879. In diesen Minuten wird deshalb im Fanblock der Espen gesungen, egal was auf dem Platz passiert. «Espenmoooooos!» (Apropos Espenmoos, dazu unten mehr.)

Ist St. Gallen wirklich der älteste Fussballverein?

Jep! Also zumindest in der Schweiz. Der FCSG war nicht der erste Club der Schweiz, aber er ist der älteste, den es noch gibt.

Wie oft hat der FCSG den Cup verloren?

Die Frage ist extra so formuliert. Der FC St. Gallen hat nämlich viel öfter verloren als gewonnen. Unerträgliche sieben Mal war der Club im Final. Gewonnen hat er aber nur 1969. Schon zum dritten Mal in nur fünf Jahren steht der FC St. Gallen dieses Jahr im Cupfinal. Die beiden letzten Male hat er – eben – verloren.

Ist Richard Fischbacher der dienstälteste Stadionsprecher der Schweiz?

Er selber sagt: «Ich vermute es.» Seit 1994 steht er für den FC St. Gallen als Stadionspeaker im Einsatz, oder anders gesagt: 32 Saisons und über 600 (!) Spiele. Seine Lieblingsmomente? Klar: die Goals der eigenen Mannschaft. Übrigens steht Richard Fischbacher auch beim Cupfinal im Einsatz. Das sei ein neues Konzept des Schweizerischen Fussballverbandes: Die beiden Heim-Speaker der Teams sind vor Ort, zusammen mit einer dritten, neutralen Speakerin.

Wer sind eigentlich diese «Espen»?

Der Spitzname der St. Galler hat mit dem langjährigen Stadion «Espenmoos» zu tun. Also nicht verwirren lassen: «Espen» rollt einfach oft besser von der Zunge als das etwas umständliche «Spieler des FC St. Gallen». Heute spielen die Espen aber nicht mehr im Espenmoos. 2008 zügelte der Club auf die andere Seite der Stadt in das neue Stadion.

Bleibt Matthias Hüppi Präsident?

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. So heisst es doch? Also wäre ein Cup-Sieg genau der richtige Moment für Matthias Hüppi, um auf dem Zenit aufzuhören? Auf die Frage des SRF-Reporters lacht Hüppi, der seit 2018 Präsident des Vereins ist. «Man kann schon sagen, das wäre eine runde Geschichte. Aber es würde nicht meinem Wesen entsprechen, wenn ich es abhängig machen würde von einem Spieltag und einem Erfolg.» Also bleibt er? «Das wird sich dann weisen.»

Regionaljournal Ostschweiz, 22.5.2026, 17:30 Uhr ; 

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