- Urs Emmenegger, der ehemalige Moderator der Fernsehsendung «Karussell», ist gestorben.
- Emmenegger starb am 15. Mai im Alter von 80 Jahren in Bülach ZH.
Laut der Todesanzeige und dem Nachrichtenportal Züriunterland ist Urs Emmenegger am 15. Mai gestorben. Er stammte aus einer Journalistenfamilie: Seine Mutter war Marta Emmenegger, die im «Blick» lange Jahre die Ratgeber-Kolumne «Liebe Marta» betreute. Vater Kurt Emmenegger war ebenfalls als Journalist tätig.
Nach dem Geschichtsstudium arbeitete Emmenegger zunächst als Zeitungsjournalist. Ab 1977 war er bei der Entwicklung der Vorabendsendung «Karussell» von SF DRS beteiligt. Bis 1984 gestaltete er die Sendung als Reporter, Redaktor, Produzent und Moderator.
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Bild 1 von 5. Der Kabarettist Emil Steinberger, Moderator Urs Emmenegger und Schauspieler Walo Lüönd bei den Proben zur Sendung «Karussell» am 12.6.1978. Bildquelle: SRF Bildarchiv.
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Bild 2 von 5. Die Moderatoren (v.l.n.r.) Kurt Schaad , Urs Emmenegger, Rosemarie Pfluger, Beat Rauch und Philipp Flury der Fernsehsendung «Karussell» von SF DRS im Februar 1980 im Fernsehstudio Zürich. Bildquelle: Keystone / PHOTOPRESS-ARCHIV / Str.
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Bild 3 von 5. Urs Emmenegger beim Schreiben eines Moderationstextes mit den unentbehrlichen redaktionellen Hilfsmitteln der damaligen Zeit. Bildquelle: SRF Bildarchiv.
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Bild 4 von 5. Prominenter Besuch beim «Karussell» mit dem Schauspieler Roger Moore («James Bond», 2.v.l.) mit Redaktionsleiter Wolfgang Frei (links) und den Moderatoren Kurt Schaad und Urs Emmenegger (rechts). Bildquelle: SF DRS Bildarchiv.
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Bild 5 von 5. Moderator Urs Emmenegger bei den Proben der Sendung «Karussell» vom 12. Juni 1978 im Fernsehstudio mit dem entsprechenden Dekor. Bildquelle: SRF Bildarchiv.
Nach einigen Jahren in Australien beim Sender Channel O kehrte er in die Schweiz zurück und war am Aufbau der privaten Fernsehsender RTV, Forum Züri und Züri 1 beteiligt.
Sendungsarchiv «Karussell»
Mit seinem eigenen Medienproduktion-Unternehmen RTV Medien GmbH produzierte er in den 1990er-Jahren Auftragsproduktionen, Imagefilme und Medientrainings. Viele junge Medienschaffende wechselten nach ihrer Ausbildung dort zu privaten Radio- und Fernsehsender oder zu SRF.