- Beim Alpamare in Pfäffikon SZ sind derzeit alle Rutschbahnen zu.
- Das Thermalbad begründet die Schliessung mit einer technischen Störung.
- Laut der zuständigen Gemeinde Freienbach stehen Sicherheitsgründe im Vordergrund.
Die Rutschbahnen sind bereits über eine Woche nicht benutzbar. Für eine Stellungnahme ist das Alpamare derzeit nicht verfügbar. Das Bad macht auf der Website auf den eingeschränkten Betrieb aufmerksam.
Wasserpark Alpamare wurde vor 48 Jahren eröffnet
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Bild 1 von 5. Zwölf Rutschbahnen gibt es im Alpamare. Bildquelle: SRF/Nik Rigert.
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Bild 2 von 5. Der Wasserpark in Pfäffikon SZ ist 1977 eröffnet worden. Bildquelle: SRF/Nik Rigert.
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Bild 3 von 5. Die Wasserrutschen weisen eine Gesamtlänge von 2100 Metern auf. Bildquelle: SRF/Nik Rigert.
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Bild 4 von 5. Aktuell können die Rutschbahnen nicht benutzt werden. Bildquelle: SRF/Nik Rigert.
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Bild 5 von 5. Der Grund dafür sind laut der zuständigen Gemeinde Freienbach Abklärungen aufgrund von «technisch bedingten Beeinträchtigungen». Bildquelle: SRF/Nik Rigert.
Auch Guido Cavelti, Gemeindepräsident von Freienbach, will sich nicht näher zu den stillgelegten Wasserrutschen äussern. «Es handelt sich um ein laufendes Verfahren, zu dem ich keine weiteren Auskünfte erteilen kann», schreibt er auf Anfrage und verweist auf eine schriftliche Stellungnahme.
«Im Rahmen einer Kontrolle» seien insbesondere im Bereich der Rutschbahnen «technisch bedingte Beeinträchtigungen» festgestellt worden, heisst es in der Stellungnahme der Gemeinde Freienbach. Die Verantwortlichen hätten nun «umgehend entsprechende Abklärungen» eingeleitet.
Die Alternative: Baden zum halben Preis
Alle Wasserrutschen sind geschlossen: Für die eine oder andere Familie dürfte diese Botschaft ein Dämpfer sein. Vielerorts sind derzeit Schulferien. Und angesichts des Hudelwetters der nächsten Tage wäre ein Besuch im Freizeitbad möglicherweise eine willkommene Abwechslung.
Ein Augenschein vor Ort zeigt: Einige Badegäste erfahren erst an Ort und Stelle vom eingeschränkten Angebot. Andere nehmen die Schliessung der Wasserrutschen gelassen. So etwa ein Herr älteren Semesters: «Ich bin ein Senior, Rutschbahnen sind nicht mein Business.» Er gehe lieber in die Sauna oder in die Bäder.
Um bloss schwimmen zu gehen, ist uns das Alpamare sonst zu teuer.
Ein anderer Stammgast bedauert zwar, dass ein Teil des Freizeitbads zu ist. «Aber mit dem Wellenbad und dem Aussenbereich gibt es ja Gott sei Dank noch Alternativen.» Etwas enttäuscht ist auch ein jüngerer Bub, er wäre gerne Cobra und Co. runtergerutscht. «Jetzt gehen wir halt bädele.»
Da derzeit nicht alle Anlagen zugänglich sind, gewährt das Alpamare aktuell 50 Prozent Ermässigung auf das Eintrittsticket. Eine Frau aus Pfäffikon nutzt die Gunst der Stunde. Nun könne sie zum halben Preis im Wasser ihre Runden drehen. «Um bloss schwimmen zu gehen, ist uns das Alpamare sonst zu teuer.»