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Klage gegen ChatGPT-Firma Apple wirft OpenAI Diebstahl von Firmengeheimnissen vor

  • Der iPhone-Hersteller Apple hat OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, verklagt.
  • Der Vorwurf: OpenAI soll Firmengeheimnisse von Apple gestohlen haben.
  • So sollen ehemalige Apple-Mitarbeiter vertrauliche Daten über Apple-Designs, Herstellungsprozesse und Lieferketten ihrem neuen Arbeitgeber OpenAI zur Verfügung gestellt haben.

OpenAI habe ehemalige Apple-Mitarbeitende in Vorstellungsgesprächen unter anderem nach geheimen Apple-Projekten befragt – die Kandidaten sollten auch Prototypen der Geräte mitbringen. Das heisst es in einer 40-seitigen Anklageschrift, die das Unternehmen bei einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht hat.

Die Klage richtet sich auch gegen zwei ehemalige Apple-Angestellte, die nun für OpenAI arbeiten. Sie sollen vertrauliche Informationen zum Vorteil von OpenAI genutzt haben, so Apple. Bei einem der beiden handelt es sich um einen ehemaligen ranghohen Apple-Designer, der heute Hardware-Chef von OpenAI ist. Als solcher spielt er eine zentrale Rolle bei der Arbeit an einem neuen Gerät, das OpenAI auf die Nutzung von künstlicher Intelligenz ausrichten will. Der zweite Mitarbeiter soll einen Firmenlaptop mit vertraulichen Daten nicht zurückgegeben haben.

Stellungnahmen von OpenAI und den Beschuldigten lagen zunächst nicht vor.

Langjährige Partner

Apple und OpenAI sind seit mehreren Jahren Partner bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz auf iPhones und anderen Geräten des Konzerns. So können Apple-Kundinnen und -Kunden allgemeine Anfragen, die die hauseigene Sprachassistentin Siri nicht beantworten kann, an ChatGPT weiterreichen lassen.

Medien berichten, dass OpenAI vor einigen Monaten eine Klage gegen Apple erwog – mit dem Vorwurf des Vertragsbruchs, weil diese Partnerschaft sich schlechter entwickelt habe als von der KI-Firma erwartet.

SRF 4 News, 11.07.2026, 01:00 Uhr ; 

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