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Neue Schweizer Noten So sehen die neuen Schweizer Banknoten aus

Die SNB vergibt den Grafikauftrag für die neue Banknotenserie an Emphase GmbH.

Darum geht es: Die Schweizerische Nationalbank hat ihre neue Banknotenserie präsentiert. Das Lausanner Designbüro Emphase hat den Gestaltungswettbewerb der Schweizerischen Nationalbank für die neue Banknotenserie gewonnen. Ihr Entwurf zum Thema «Die Schweiz und ihre Höhenlagen» setzte sich im mehrstufigen Wettbewerb zuletzt gegen fünf weitere Konzepte durch, wie die SNB an einer Medienkonferenz mitteilt. Die SNB beauftragt nun das Westschweizer Emphase-Team mit der grafischen Entwicklung der zehnten Schweizer Banknotenserie. In ihrem Entwurf zieren auf der einen Seite verschiedene Pflanzen die Banknoten, auf der anderen Seite sind es Sujets aus Architektur, Kultur, Verkehr und Landschaft.

Das ist die neue Banknotenserie

So verlief der Gestaltungswettbewerb: Am Wettbewerb beteiligten sich ursprünglich mehr als 300 in der Schweiz tätige Gestalterinnen und Gestalter. Die SNB wählte daraus zwölf Konzepte aus, die in mehreren Phasen beurteilt wurden. Neben einem Expertenbeirat beteiligten sich auch über 100'000 Personen an einer öffentlichen Abstimmung im Sommer 2025.

Die Finalisten des Wettbewerbs für das neue Banknoten-Design

Es gilt eine Annahmepflicht: Banknoten sind in der Schweiz gesetzliches Zahlungsmittel. Gemäss Währungs- und Zahlungsmittelgesetz müssen sie zur Begleichung von Geldschulden grundsätzlich landesweit angenommen werden. Händler können die Barzahlung aber ausschliessen, sofern sie dies vor der Leistung etwa in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) oder auf einem Hinweisschild klar kommunizieren. Eine Besonderheit: Während Banknoten unbegrenzt akzeptiert werden müssen, sind Münzen pro Zahlung auf 100 Stück beschränkt.

Cash-Umfang in der Schweiz: 2024 waren durchschnittlich rund 514 Millionen Banknoten im Umlauf – im Gesamtwert von rund 73.3 Milliarden Franken. Wertmässig dominiert die 1000-Franken-Note, die nahezu die Hälfte des gesamten Notenumlaufwerts ausmacht. Der hohe Anteil der grossen Notenabschnitte deutet darauf hin, dass Banknoten nicht nur als Zahlungs-, sondern in erheblichem Umfang auch als Wertaufbewahrungsmittel verwendet werden.

Zuständigkeit für den Druck: Gedruckt werden die Banknoten im Auftrag der Schweizerischen Nationalbank bei Orell Füssli. Das Zürcher Traditionsunternehmen ist auf Sicherheitsdruck spezialisiert. Die erste Banknotenserie der Nationalbank (1907) wurde nicht vollständig in der Schweiz gedruckt. Mehrere ausländische Sicherheitsdruckereien waren beteiligt, darunter britische und französische Spezialisten. Grund: In der Schweiz fehlte zunächst Erfahrung im Banknotendruck Die Herstellkosten einer Banknote für Entwicklung, Papier und Druck betragen bei den Noten der aktuellen Serie im Durchschnitt rund 40 Rappen. 

Die Schweizer Banknotenserien über die Jahre

Lebensdauer der Banknoten: Die 10er-, die 20er- und die 50er-Note, die für Zahlungen sehr gebräuchlich sind, weisen eine Lebensdauer von durchschnittlich drei bis sechs Jahren auf. Die Lebenserwartung der 100er-, der 200er- und der 1000er-Note liegt höher.

So geht es weiter: Das endgültige Aussehen der Notenscheine kann sich noch deutlich vom Wettbewerbsentwurf unterscheiden. Über das finale Design entscheidet der Bankrat der SNB. Die Ausgabe der neuen Banknoten wird frühestens Anfang der 2030er-Jahre erwartet.Die zwölf eingereichten Entwürfe werden vom 5. bis 15. März im Forum der SNB an der Fraumünsterstrasse in Zürich ausgestellt.

SRF 4 News, 4.3.2026, 11 Uhr ; 

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