Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Richemont steigert Umsatz Schmuck bleibt stark gefragt – Uhren weniger

  • Der Schmuck- und Uhrenkonzern Richemont hat im vergangenen Geschäftsjahr etwas mehr umgesetzt.
  • Dabei profitierte die Genfer Gesellschaft besonders vom Schmuckgeschäft, während der Uhrenverkauf weiter harzte.

Der Umsatz der Richemont-Gruppe stieg im Jahr 2025/26 (per Ende März) um 5 Prozent auf 22.4 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Organisch war es ein Wachstum von 11 Prozent. Das Schmuckgeschäft mit der Vorzeigemarke Cartier zeigte sich weiterhin stark (+8 %, +14 % zu konstanten Währungen), während das Uhrengeschäft mit Marken wie IWC lediglich organisch leicht zulegte (-4 %; +1 % zu konstanten Währungen).

Hand mit goldener Tasche und silbernem Schmuck.
Legende: Das Schmuckgeschäft erlebt seit Jahren ein starkes Wachstum. Keystone/DANIEL KARMANN

Der Betriebsgewinn legte im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf 4.5 Milliarden zu. Die entsprechende Marge schrumpfte auf 20.0 Prozent nach 20.9 Prozent. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 3.5 Milliarden Euro (+27 %).

Richemont legt in allen Geschäftsregionen zu

Box aufklappen Box zuklappen

Bei Richemont haben im per Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr alle Regionen zum Umsatzwachstum beigetragen. Auch die Region Naher Osten und Afrika wuchs zu konstanten Währungen zweistellig, trotz der negativen Auswirkungen des Iran-Kriegs zum Ende des Berichtszeitraums. Zudem erholte sich das Geschäft im Grossraum China.

Angeführt wurde das Wachstum im Geschäftsjahr 2025/26 von einer zweistelligen Umsatzentwicklung in der Region Americas, wie es vom Genfer Uhren- und Schmuckkonzern hiess. Dort kletterten die Verkäufe währungsbereinigt um 17 Prozent weiter in die Höhe.

In Europa und Japan wuchs Richemont derweil im hohen einstelligen Bereich – trotz hoher Vergleichswerte und dank guter Verkäufe an Touristen.

Das lag auch an dem Verlust aus dem nicht mehr fortgeführten Geschäft im Vorjahreszeitraum. Ende April 2025 wurde die Online-Sparte an Mytheresa verkauft.

Aktionäre profitieren

Die Aktionäre kommen damit in den Genuss einer höheren ordentlichen Dividende von 3.30 Franken je Publikumsaktie (A-Aktie) plus eine Sonderdividende von 1.00 Franken. Im Vorjahr wurden 3.00 Franken ausbezahlt.

Einen konkreten Ausblick für das neu angelaufene Geschäftsjahr 2026/27 gab der Luxusgüterkonzern wie üblich nicht.

SRF 4 News, 22.05.2026, 8 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel