- Der Schmuck- und Uhrenkonzern Richemont hat im vergangenen Geschäftsjahr etwas mehr umgesetzt.
- Dabei profitierte die Genfer Gesellschaft besonders vom Schmuckgeschäft, während der Uhrenverkauf weiter harzte.
Der Umsatz der Richemont-Gruppe stieg im Jahr 2025/26 (per Ende März) um 5 Prozent auf 22.4 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Organisch war es ein Wachstum von 11 Prozent. Das Schmuckgeschäft mit der Vorzeigemarke Cartier zeigte sich weiterhin stark (+8 %, +14 % zu konstanten Währungen), während das Uhrengeschäft mit Marken wie IWC lediglich organisch leicht zulegte (-4 %; +1 % zu konstanten Währungen).
Der Betriebsgewinn legte im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf 4.5 Milliarden zu. Die entsprechende Marge schrumpfte auf 20.0 Prozent nach 20.9 Prozent. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 3.5 Milliarden Euro (+27 %).
Das lag auch an dem Verlust aus dem nicht mehr fortgeführten Geschäft im Vorjahreszeitraum. Ende April 2025 wurde die Online-Sparte an Mytheresa verkauft.
Aktionäre profitieren
Die Aktionäre kommen damit in den Genuss einer höheren ordentlichen Dividende von 3.30 Franken je Publikumsaktie (A-Aktie) plus eine Sonderdividende von 1.00 Franken. Im Vorjahr wurden 3.00 Franken ausbezahlt.
Einen konkreten Ausblick für das neu angelaufene Geschäftsjahr 2026/27 gab der Luxusgüterkonzern wie üblich nicht.