Richemont vor grossem Stellenabbau

Der Luxusgüterkonzern Richemont will bis zu 350 Stellen in der Schweiz abbauen. Grund sei der starke Franken, heisst in einer internen Mitteilung des Konzerns.

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Bildlegende: Wegen des schwierigen Uhrengeschäfts und dem starken Franken: Richemont will massiv Stellen abbauen. Keystone

Der Luxusgüterkonzern Richemont plant den Abbau von bis zu 350 Stellen in der Schweiz. Die Massnahme wird mit einer Anpassung der Produktionskapazitäten als Folge des starken Frankens und des Rückgangs im Tourismus begründet.

Den geplanten Stellenabbau hat die Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» bekannt gemacht. Sie beruft sich auf ein internes Papier. Ein Konzernsprecher bestätigte ihn am Samstag der Nachrichtenagentur sda. Weitere Details wollte er nicht nennen.

Uhrenbranche im Tief

Der Restrukturierungsplan befinde sich derzeit noch in der Studienphase, hiess es lediglich. Laut «Le Temps» sind begleitende Massnahmen sowie die Eingliederung der betroffenen Angestellten in andere Einheiten der Gruppe vorgesehen, um den Abbau so klein wie möglich zu halten.

Der Restrukturierungsplan werde in der internen Mitteilung als einzig mögliche Antwort auf die schwierige Lage in der Uhrenbranche, den starken Franken und den bedeutenden Rückgang im europäischen Tourismus angesehen.