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Sparmassnahmen bei Lufthansa Lufthansa kündigt Sparwelle an – Umsetzung bei Swiss hat begonnen

  • Die Lufthansa-Gruppe, zu der auch die Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss gehören, kündigt intern neue Sparmassnahmen an.
  • Ab sofort werden keine neuen Mitarbeitenden mehr eingestellt, heisst es in einem Schreiben an die Belegschaft, das dem «Blick» vorliegt.
  • Gespart werden soll auch bei Geschäftsreisen mit Hotelaufenthalten, Weiterbildungen, Team-Events und Projekten. 

Begründet werden die Sparmassnahmen gemäss dem Schreiben mit der «steigenden ökonomischen Unsicherheit». Die Massnahmen betreffen auch die Swiss. Dies bestätigte die Schweizer Fluglinie auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. 

Allerdings enthalte das Schreiben keine grundsätzlich neuen Informationen: «Über diese Punkte hatte CEO Jens Fehlinger unsere Mitarbeitenden bereits vor einiger Zeit in einem internen Video informiert», sagte ein Swiss-Sprecher. 

Die Punkte seien Teil der Massnahmen, die die Swiss unabhängig vom heutigen Schreiben bereits umsetze. Dazu gehöre unter anderem ein unternehmensweites Kostensparprogramm. Die Lufthansa-Gruppe beschäftigt insgesamt über 100'000 Mitarbeitende. 

Abgangsangebot für Flugbegleiterinnen läuft 

Im März teilte die Fluggesellschaft Swiss zudem mit, dass alle rund 4000 Kabinenmitarbeitenden auf der Basis Zürich ein «Angebot eines freiwilligen Abgangs» mit einer entsprechenden Entschädigung erhalten haben. Das Angebot sei auf positive Resonanz gestossen, sagt der Swiss-Sprecher der Agentur AWP. Einige der Mitarbeitenden hätten das Angebot bereits in Anspruch genommen. 

Flugbegleiter in einer Flugzeugküche bei der Vorbereitung des Service.
Legende: Die Fluggesellschaft Swiss will als Sparmassnahme rund 4000 Kabinenmitarbeitende zu einem «freiwilligen Abgang» bewegen. (Archivbild 2013) KEYSTONE / Christian Beutler

Kabinenmitarbeitende, die ihr Arbeitsverhältnis bis zum 30. April freiwillig beenden, erhalten demnach eine pensumsbereinigte Pauschale von 15'000 Franken. Voraussetzung ist, dass die Mitarbeitenden das Unternehmen bis spätestens Ende August 2026 verlassen. 

Swiss zeigt sich zuversichtlich, so die Kabinenbesatzungen abbauen zu können. Kündigungen seien nicht vorgesehen und «das letzte Mittel», falls freiwilligen Massnahmen keine ausreichende Wirkung zeigten, sagte der Sprecher.

SRF 4 News, 15.4.2026, 18:00 Uhr ; 

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