- On ist im Jubiläumsjahr 2025 wieder kräftig gewachsen – und will dies auch 2026 tun.
- Erstmals setzte der Zürcher Sportartikelhersteller in einem Jahr mehr als 3 Milliarden Franken um.
- Gleichzeitig gelang es, die Profitabilität zu verbessern.
Der Umsatz stieg im Jahr des 15-jährigen Bestehens um 30 Prozent auf 3.01 Milliarden Franken, wie On am Dienstag mitteilte. Dabei bremste der starke Franken die Entwicklung, so lag das Wachstum zu konstanten Wechselkursen bei 36 Prozent.
Bekleidung und Accessoires wachsen stark
Haupttreiber waren die dynamische Entwicklung im Raum Asien-Pazifik sowie überdurchschnittliche Zuwächse im Bekleidungs- und Accessoiregeschäft. In Asien verdoppelte sich der Umsatz auf fast 511 Millionen Franken.
Im grössten Markt, Nord- und Südamerika, setzte der an der New Yorker Börse kotierte Zürcher Konzern derweil 1.74 Milliarden Franken um. Das sind 18 Prozent mehr als im Jahr davor. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) waren es 763 Millionen Franken, ein Plus von 32 Prozent.
Das Gros der Umsätze machen mit 2.80 Milliarden Franken weiterhin die Verkäufe von Schuhen aus, was einem Wachstum von 28 Prozent entspricht. Deutlich schneller wuchsen allerdings die Bereiche Bekleidung und Accessoires mit Zuwachsraten von 68 und 124 Prozent. Ihr Umsatzanteil blieb mit 170 Millionen respektive 40 Millionen Franken aber noch immer vergleichsweise gering.
Profitabilität verbessert
Auch bei der Profitabilität machte On im letzten Jahr Fortschritte. Das bereinigte Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg überproportional zum Umsatz um 46 Prozent auf 567 Millionen Franken. Die entsprechende Marge erhöhte sich von 16.7 Prozent auf 18.8 Prozent.
On führt die höhere Profitabilität unter anderem auf die Premiumstrategie zurück. So wurden laut Mitteilung im letzten Jahr weniger Rabatte gewährt. Auch der Ausbau des Direktverkaufs habe die Marge gestützt, da beim Verkauf über den eigenen Onlineshop oder die On-Stores ein grösserer Teil des Verkaufspreises im Unternehmen bleibt.
Der bereinigte Reingewinn belief sich auf 266 Millionen Franken. Das sind 16 Prozent weniger als im Jahr davor. Dabei zehrten negative Währungseffekte die operative Verbesserung mehr als auf. Auf eine Dividende müssen die Aktionärinnen und Aktionäre weiterhin verzichten.
Zuversichtlicher Ausblick für 2026
Für das laufende Jahr 2026 zeigt sich der Konzern, an dem auch Roger Federer beteiligt ist, zuversichtlich. On rechnet mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von mindestens 23 Prozent, was zu aktuellen Wechselkursen einem Umsatz von mindestens 3.44 Milliarden Franken entsprechen würde. Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2026 zwischen 18.5 und 19.0 Prozent liegen.