Darum musst du «Dunkirk» unbedingt gesehen haben

Die Filmkritiker rund um den Planeten sind sich einig: «Dunkirk» ist nicht nur eines der grössten Kriegsepen aller Zeiten, der Film ist auch Oscar-Anwärter Nummer 1 und sowieso einer der besten Filme des Jahres. Film-Redaktor Laszlo Schneider erklärt, wieso man den neuen Nolan unbedingt sehen muss.

Fast 400'000 alliierte Soldaten sind im Mai und Juni 1940 am Strand von Dunkerque gefangen. Der zweite Weltkrieg tobt seit einigen Monaten, die deutsche Wehrmacht hat gerade Frankreich überfallen und die allierten Truppen im französischen Küstenort eingekesselt.

Was nun folgt, ist eine der grössten Rettungsaktionen der Geschichte, die sogenannte «Operation Dynamo», in der 85 Prozent der Soldaten ans rettende britische Ufer auf der anderen Seite des Ärmelkanals gebracht werden konnten. Eine Geschichte, so spektakulär, dass sich ihr ein grosser Regisseur annehmen musste: Christopher Nolan hat's gewagt – und Hollywood damit einmal mehr bewiesen, wieso er einer der Besten ist.

Hier kommen drei Gründe, weshalb auch du «Dunkirk» auf keinen Fall verpassen solltest!

1. Dieses Bild!

Das Bild ist so breit, dass es hier gar keinen Platz hat. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Bild ist so breit, dass es hier gar keinen Platz hat. Youtube

Star-Regisseur Christopher Nolan («Inception», «Memento») hat für «Dunkirk» in einem speziellen Filmformat drehen lassen, dem sogenannten IMAX 65mm. Das Ergebnis: Das Bild ist (sofern das Kino dafür ausgestattet ist) um einiges breiter und wirkt spektakulärer als die momentan gängigen digitalen Formate. Um den richtigen Effekt zu erzeugen, verwendete Nolan übrigens ausschliesslich Schiffe und Boote aus der Zeit – seine Detailversessenheit zahlt sich aus. Das Bild wirkt dadurch so eindrücklich, dass du dich sofort mitten in der Handlung befindest.

2. Harry Styles spielt mit

Harry Styles in der Rolle des Soldaten Alex. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Harry Styles in der Rolle des Soldaten Alex. Youtube

«Na, wen haben wir denn da?», wird sich so manch einer gefragt haben. Ja, tatsächlich, Star-Regisseur Nolan hat das schauspielerische Talent von Everybody's Darling und Ex-One-Direction-Sänger Harry Styles erkannt und ihn mal direkt in seinen wohl grössten und erfolgreichsten Film gesteckt. In «Dunkirk» spielt Styles den britischen Soldaten Alex. Das Lustige an der ganzen Sache ist: Nolan wusste gar nichts von Styles' musikalischer Karriere; der Beau hatte sich schlicht und einfach gegen hunderte andere Bewerber durchgesetzt. Zurecht!

Hier spricht Harry Styles über sein Spielfilm-Debüt

3. Hans Zimmer sorgt für Gänsehaut-Musik-Momente

Hans Zimmer ist sowas wie der Papst der Filmmusiker. Der 59-jährige Deutsche hat einen Stern im «Walk of Fame» in Hollywood und natürlich eine ganze Menge an Trophäen in der heimischen Vitrine, zum Beispiel den Oscar für die beste Filmmusik in «Lion King», den Golden Globe für «Gladiator» oder den Grammy für «The Dark Knight». Nun könnte mit der Musik zu «Dunkirk» eine weitere Auszeichnung dazukommen – dieses Mal ist Zimmers Musik die perfekte musikalische Grundlage für die Spannung und das Gefühlschaos, das sich dem Zuschauer auf der Leinwand bietet.