«The Voice of Switzerland»: Stress & Co. bei SRF 3

Vier Schweizer Musikstars in einer neuen Rolle: Stress, Marc Sway, Stefanie Heinzmann und Philipp Fankhauser sind die Coaches der nächsten Castingshow auf SRF 1. Bei SRF 3 waren sie live zu Gast.

Freaks, persönliche Dramen und «Leider Nein»-Szenen? Fehlanzeige. Bei «The Voice of Switzerland» soll vieles anders werden. Die Show startet am 26. Januar und will sich wohltuend abheben von Sendungen wie «Deutschland sucht den Superstar», in denen Kandidaten vorgeführt werden. Entsprechend bilden seriöse und erfolgreiche Musiker die Jury von «The Voice».

Coaches beginnen blind

Im Verlauf der Staffel unterstützen die Coaches ihre Kandidaten auf dem Weg zum Finale. Dieser hat drei Phasen, angefangen mit den «Blind Auditions». Die Coaches können die Sänger hier zunächst nur hören, weil sie mit dem Rücken zur Bühne sitzen. Jeder Coach stellt sich dann ein Team aus ungefähr zehn Sängern zusammen.

In der zweiten Phase, den «Battles», treten die Teammitglieder in Duetten gegeneinander an. In der dritten Phase, den Live-Shows, machen die zwölf besten Kandidaten den Sieg unter sich aus. Die Fernsehzuschauer entscheiden beim Finale am 16. März, wer «The Voice of Switzerland» wird. 

Gestandene Livekünstler

Die vier Profis, welche die Kandidaten coachen, sind allesamt gestandene Livekünstler. Rapper Stress weiss, wie man eine Halle zum Kochen bringt, während Marc Sway vor allem mit seiner unglaublichen Stimme punktet.

Stefanie Heinzmann ist mit 23 Jahren das Küken der Jury und hat selber Castingerfahrung; sie gewann vor fünf Jahren Stefan Raabs Wettbewerb «Stefan sucht den Star, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf». Mit dem Bluesmusiker Philipp Fankhauser komplettiert ein alter Hase im Showbusiness das Team.

Eingespieltes Team

Wie gut sich die vier Coaches bereits verstehen, zeigte sich bei deren Besuch im SRF 3 Studio. Gut gelaunt und mit einem vertrauten Groove erklärten sie Moderator Tom Gisler, was diese Show so speziell macht.

« Diesen Leuten muss man nichts mehr beibringen - die können alle singen. Wir müssen jetzt nur noch die Schlagsahne abschöpfen - darum geht es bei «The Voice». »

Und alle sind überzeugt davon, dass sich gerade darum die Show von anderen Talentwettbewerben unterscheidet. Und das sei gut so - weil es eben nur um die Stimme ginge. Etwas Konkurrenzkam ist aber trotzdem da, wie auch Philipp Fankhauser sagt.

« Ich hatte ja Bedenken, ob mich überhaupt jemand kennt. Und man ist ja auch etwas enttäuscht, wenn ein guter Kandidat sich für einen der anderen Coaches entscheidet - aber schlussendlich entstehen daraus auch sehr spannende Konstellationen. »

SRF 3 ist nah dabei

Natürlich wird die Show auch bei SRF 3 immer wieder Thema sein. Die besten Kandidaten werden live im Studio vorbeischauen und Aussenreporter Robin Rehmann berichtet aus dem Backstagebereich von «The Voice».

Die «The Voice Of Switzerland» - Coaches plaudern auch sonst viel und gerne über Musik....

Video

Trailer «The Voice of Switzerland»

0:28 min, vom 26.1.2013

2 Kommentare

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    • , Luzern

      Donnerstag, 17.01.2013, 20:01

      So ein Quatsch. Es ist zum Heulen.

    • , Stans

      Donnerstag, 17.01.2013, 18:43

      Geschätzte Dame, meine Herren, lieber Tom Frage an die Jury: Da ihr ja Musiker mit Qualitätsbewusstsein seid, könnt ihr ehrlich und aufrichtig sagen, dass dies seit langem wieder eine Produktion des Schweizer Fernsehen ist, die Qualität hat? Oder wird da erneut ein gutes und bekanntes Format verschlimmbessert? Gruss aus Nidwalden Sascha