Bärenstark: Wir haben das Gurtenfestival mit Bonaparte gestürmt

Ich war so richtig verschwitzt. Patschnass von oben bis unten. Das war mein wildester Videodreh ever: Während einer Stunde war ich mit Tobias Jundt aka dem Sänger von Bonaparte am Gurtenfestival unterwegs. Das heisst fünf Minuten seriöses Interview – und 55 Minuten Durchdrehen. Hier der Videobeweis.

Tobias ist Berner, lebt aber seit zehn Jahren in Berlin. Manchmal auch in Amerika. Für das Gurtenfestival kommt er zurück in seine ursprüngliche Heimat. Und das weckt Gefühle:

«Bern ist meine Heimat. Da komme ich her. Die Luft riecht immer noch so, wie damals, als ich ein Kind war. Bern ist der Ort, wo ich herkomme. Das wirst du mir niemals wegnehmen können!»

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Bildlegende: Dabei hat alles ganz süferli angefangen. SRF

Tobias ist glücklich in Berlin. Definitiv. Er lebt dort zusammen mit seiner Frau und deren beiden Töchtern. Nichtsdestotrotz gibt er zu, ganz Bern abbauen und in Berlin wieder aufbauen zu wollen. Mit allen Menschen, die eben dazu gehören. Allen voran mit seiner gesamten Familie.

«Heute ist meine Familie zu mir auf den Berg gekommen. Direkt in den Backstage-Bereich. Dann hat die ganze Bonaparte-Band gespielt und mein Vater hat dazu gesungen. Es war wie Weihnachten für mich. Während den letzten Jahren habe ich meinen Vater nie singen gehört!»

Fünf Minuten ernsthaftes Interview. 55 Minuten Durchdrehen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Fünf Minuten ernsthaftes Interview. 55 Minuten Durchdrehen. SRF

Neben der Familie vermisst Tobias in seiner neuen Heimat aber auch die Natur. Zum Beispiel die Seen und die Flüsse der Schweiz. Hier könne man überall in saubere Gewässer springen. Das sei im Ausland keinesfalls gang und gäbe. Und da wäre noch etwas.

«Stinkkäse! Ich vermisse den alten, stinkigen Käse unglaublich fest! Und natürlich den Dialekt. Das Schweizerdeutsch fehlt mir ebenfalls sehr.»