Business Lunch in Fernost – Erfolgsrezepte von Schweizer Managern

Sie haben sich nach oben gekämpft, mit Biss, Leidenschaft und einer Portion Abenteuerlust. Südostasien-Korrespondentin Barbara Lüthi lässt sich von einem Spitzenkoch, einem Tennismanager und dem Chef einer Businessfluglinie zum Lunch bitten und erhält Rezepte für gutes Essen und Aufstieg und Erfolg.

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Trailer: «ECO»-Serie «Business Lunch»

0:20 min, vom 12.6.2017

Ralph Frehner arbeitet für den Marriott Konzern und ist Herr über 649 Hotels, 600 Bars, 2600 Restaurants und 50 000 Angestellte. Der Appenzeller ist gelernter Koch. Seine kurze und steile Karriere durch europäische Spitzenrestaurants bricht er je ab, um als Privatkoch für einen australischen Milliardär um die Welt zu segeln und wenig später, um als Gourmet-Tauchlehrer auf den Coconut Islands zum Insidertipp zu werden.

Der Wiedereinstieg gelingt ihm mit fast gleicher Leichtigkeit: Erst kassiert er als Küchenchef der Hyatt Gruppe zwei begehrte Michelin-Sterne, darf die britische Queen bekochen und wenig später wechselt er zu Marriott, der grössten Hotelgruppe der Welt.

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Serie: Business Lunch – 1. Teil mit Ralph Frehner

9:54 min, aus ECO vom 12.6.2017

René Stammbach hat den Schweizerischen Tennisverband auf Erfolgskurs gebracht. Der Aargauer hat schon früh seinen eigenen Kopf und will nicht das Elektrogeschäft seines Vaters übernehmen. Sport und vor allem Tennis sagen ihm mehr zu.

Doch als die Erfolge auf dem Sandplatz ausbleiben, wechselt er ins Management. Von da an geht es steil nach oben mit René Stammbach und der Schweiz als Tennisnation: Er lässt Turnierplätze mit Zuschauertribünen bauen, verpflichtet erstmals grosse Stars für die European Indoors in Zürich und führt den Schweizer Tennisverband in ungeahnte Höhen. Wenn er eins gelernt hat: Networking, Charme und Selbstkritik sind Teil seiner erfolgreichen Strategie.

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Serie: Business Lunch – 2. Teil mit René Stammbach

11 min, aus ECO vom 19.6.2017

Björn Näf ist CEO von Metrojet, der grössten Business-Fluglinie in Asien. Schon als Bub ist dem Bündner klar, er will Pilot werden. Allerdings, sein Versuch Militärpilot der Schweizer Armee zu werden, scheitert. Also geht er in die USA und lässt sich dort zum zivilen Luftfahrtpiloten ausbilden: Es folgen Stationen bei Crossair und Swiss.

Doch die geradlinige Karriere behagt ihm nicht. Er steigt aus und organisiert stattdessen Flugeinsätze für die UNO in Angola, Sudan und im Kongo. Dann lockt ihn der Goldrausch in die Arabischen Emirate: für die Gulf Air zieht er nach Bahrain. 2010 wird es noch exklusiver: Björn Näf wird CEO von Metrojet, einer Business-Fluglinie in Hongkong, die gut betuchte Kunden rund um die Welt jettet.

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Serie Business Lunch – 3. Teil mit Björn Näf

10 min, aus ECO vom 26.6.2017