Bob-Weltmeister Beat Hefti knackt Flug-Rekord

So weit wie Beat Heftis Flugobjekt kommt am «Red Bull»-Flugtag in Zürich kein anderes. Trotzdem reicht es nur für den zweiten Podestplatz.

Rund 50 selbstgebastelte Flugobjekte sind am Wochenende über den Zürichsee geflogen. Die tollkühnen Piloten müssen nicht nur möglichst weit segeln, sondern auch Kreativität und Showtalent zeigen. Dieses Jahr mit am Start: Bobpilot Beat Hefti (38). Sein Flugobjekt segelt ganze 55,5 Meter weit und bricht damit den Schweizer Rekord.

Beat Hefti war zu wenig kreativ

Trotzdem reicht es nicht für den Sieg – Heftis Performance war der Jury zu wenig kreativ. «Vielleicht hätten wir eine bessere Showeinlage machen sollen», sagt Beat Hefti (38) zu «G&G». «Unser Ziel war die beste Weite – und das haben wir erreicht, wir sind überglücklich.»

Trotz Bruchlandung und kurzer Flugstrecke gewinnt das Team «Harnass» aus dem Kanton Schwyz. Ihre Performance auf der Rampe und der Einfallsreichtum beim Bau begeistern nicht nur die Jury sondern auch die 48‘000 Zuschauer auf der Landiwiese.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Beat Hefti: Vom Bobpilot zum tollkühnen Flieger

    Aus glanz und gloria vom 18.7.2016

    Beim «Red Bull»-Flugtag geht es darum, dass tollkühne Frauen und Männer in selbstgebastelten fliegenden Kisten möglichst weit über den Zürichsee segeln – und dabei noch mit Originalität und Showtalent glänzen. Dieses Jahr mit von der Partie: Bobpilot Beat Hefti. Sein Fluggerät fliegt weit, sehr weit. Doch wie weit es mit der originellen Präsentation her ist, das muss eine Jury rund um Sängerin Francine Jordi, Musiker Marc Sway und den ehemaligen Chef der Armee Christophe Keckeis bewerten.